Der Technologieriese Lenovo bringt am 4. Oktober 2026 sein erstes Googlebook auf den Markt. Das am Montag vorgestellte Googlebook 15 zielt mit integrierter Gemini-Intelligenz und Intel Core Ultra 5 Prozessoren auf das wachsende Segment KI-gestützter Notebooks ab. Der Einstiegspreis für das Neugerät liegt bei 1.099,99 $.
Hardware-Portfolio setzt auf künstliche Intelligenz
Mit dem neuen Modell erweitert der Konzern sein Endgerätesortiment im Konsumenten- und Businessbereich. Die Kombination aus Intel-Prozessoren und Googles KI-Software soll anspruchsvolle Rechenaufgaben direkt auf dem tragbaren Rechner ermöglichen.
Die Produkteinführung reiht sich in eine Serie von Maßnahmen ein, mit denen das Unternehmen seine Präsenz in verschiedenen Technologiebereichen vertieft.
Neben Endgeräten setzt Lenovo auf modernisierte Rechenzentrumslösungen: Am 16. September kündigte das Unternehmen die Infrastruktur ThinkAgile VX850 V4, erweiterte Express Solutions und Dienstleistungen zur Modernisierung von Virtualisierungsumgebungen an.
Zudem trat Schneider Electric am 21. September dem Lenovo 360 Circle bei, um Partnern Werkzeuge und Fachwissen zur Dekarbonisierung bereitzustellen. Vor rund zwei Wochen baute Lenovo zudem das Angebot rund um standardisierte KI-Pakete in Kooperation mit Nvidia aus.
Veränderungen bei Stimmrechten und Aktienkurs
Auf Führungsebene gab es im September Anpassungen bei den Stimmrechtsanteilen. Director Wong Wai Ming legte Mitte September eine Beteiligung offen, die 1.500.000 Aktien betraf, womit sein gehaltener Bestand 84.060.328 Anteilsscheine oder 0,65 Prozent umfasste. Bereits am Vortag war eine Transaktion über 2.000.000 Aktien gemeldet worden, nach der sein Bestand 85.560.328 Papiere beziehungsweise 0,66 Prozent betrug.
Am Markt verzeichnete das Papier am Donnerstag ein Plus von 1,0 Prozent und beendete den Handel bei 3,92 €. Damit liegt der Titel 6,9 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 4,21 €.
Seit Jahresanfang summiert sich der Kursgewinn auf 282 Prozent, was das anhaltende Interesse an hardwaregestützten KI-Lösungen widerspiegelt. Ob der anstehende Verkaufsstart des ersten Googlebooks den Schwung im Endkundengeschäft weiter verstärkt, werden die kommenden Absatzzahlen zeigen.
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