Lenovo Aktie: 90 Prozent DRAM-Kosten treiben Preiserhöhung

Lenovo reagiert auf drastisch gestiegene Speicherchipkosten mit Preiserhöhungen für PC-Konfigurationen, trotz Rekordumsatz von 83,1 Milliarden Dollar.

Auf einen Blick:
  • Preisanstieg bei PC-Konfigurationen
  • DRAM-Kosten um 90 Prozent gestiegen
  • Rekordumsatz von 83,1 Milliarden Dollar
  • WM 2026 Technologiepartnerschaft besiegelt

Starke Nachfrage, explodierende Speicherkosten – Lenovo zieht die Reißleine. Seit dem 4. Juni gelten höhere Preise für kundenspezifische PC-Konfigurationen und Sonderangebote. Grund ist ein akuter Mangel an DRAM- und NAND-Chips. Die Kosten für Standard-Server-DRAM seien um rund 90 Prozent gestiegen, heißt es in internen Mitteilungen an Partner.

Preiserhöhungen als Reaktion auf Chip-Knappheit

Die Anpassungen erfolgen gestaffelt. Für sogenannte Top-Seller-Produkte, darunter Bildungstechnologie, ziehen die Preise erst am 1. Juli nach. Damit sollen laufende Quartalsaufträge noch zu alten Konditionen abgewickelt werden können. Lenovo selbst hat die Margen bislang stabil gehalten – durch eine langfristige Bevorratung und höhere Lagerbestände für kritische Komponenten.

Parallel dazu finalisierte der Konzern seine Rolle als Technologiepartner der FIFA WM 2026. Im International Broadcast Center in Dallas werden ThinkSystem-Server aufgebaut. Insgesamt kommen über 17.000 Lenovo- und Motorola-Geräte zum Einsatz, betreut von 200 Ingenieuren. Die IPTV-Verteilung soll eine Latenz von unter fünf Sekunden erreichen. Generative KI erzeugt zudem 3D-Spieler-Avatare für Echtzeit-Abseitsvisualisierungen.

WM-Deal und Rekordzahlen

Die aktuellen Schritte folgen auf ein Rekordgeschäftsjahr. Lenovo setzte 83,1 Milliarden Dollar um – ein Plus von 20,3 Prozent. Der bereinigte Nettogewinn legte um 42,1 Prozent auf zwei Milliarden Dollar zu. Erstmals arbeiten alle drei Geschäftssegmente profitabel. Die ISG-Sparte meldete Rekordeinnahmen von 19,2 Milliarden Dollar, gestützt auf eine Pipeline von KI-Servern im Wert von rund 21 Milliarden Dollar.

Der Vorstand schlägt eine Schlussdividende von 0,337 Hongkong-Dollar je Aktie vor. Die Aktionäre stimmen am 23. Juli ab, der Ex-Tag wäre der 5. August, die Auszahlung ist für den 19. August geplant.

Die Aktie notiert am Donnerstag bei 2,79 Euro. Seit Jahresbeginn hat sie sich mehr als verdoppelt – plus 163 Prozent. Der RSI von 87 signalisiert eine überkaufte Lage, nur rund sechs Prozent fehlen zum 52-Wochen-Hoch von 2,96 Euro. Entscheidend wird nun sein, ob Lenovo die Preiserhöhungen durchsetzen kann, ohne die Nachfrage zu bremsen. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob die Marge trotz der Chipkrise hält.

Lenovo-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lenovo-Analyse vom 04. Juni liefert die Antwort:

Die neusten Lenovo-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lenovo-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Lenovo: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)