Ein Montagmorgen, eine Übernahme, ein Kurssprung. Leggett & Platt, der amerikanische Bettenzulieferer, legte im frühen Handel in New York um gut 13 Prozent zu. Der Grund: Somnigroup International hat ein Übernahmeangebot auf den Tisch gelegt, 2,5 Milliarden Dollar, bezahlt ausschließlich in eigenen Aktien.
0,1455 Somnigroup-Aktien je Leggett-Papier
Die Konditionen sind klar geregelt. Leggett & Platt-Aktionäre erhalten für jede ihrer Aktien 0,1455 Somnigroup-Aktien. Bewertet wird das auf Basis des Schlusskurses von Somnigroup vom 10. April. Kein Bares, kein Aufschlag in Cash. Wer also Leggett & Platt hält, wird demnach Somnigroup-Aktionär, ob er will oder nicht.
Somnigroup ist kein kleines Haus. Das Unternehmen steckt hinter Tempur, Sealy, Mattress Firm und dem britischen Schlafspezialisten Dreams. Eine beeindruckende Bettenmacht, die nun auch die Zuliefererseite kontrollieren will.
Leggett & Platt Aktie Chart
Schulden bleiben, Cashflow soll steigen
Somnigroup begründet den Kauf damit, den Cashflow zu stärken und gleichzeitig den eigenen Verschuldungsgrad zu senken. Die bestehenden Langfristanleihen von Leggett & Platt sollen dabei unangetastet bleiben. Das klingt nach einer ordentlichen Lösung, aber es heißt eben auch: Die Schulden wandern mit in die neue Struktur, sie verschwinden nicht.
Abgeschlossen werden soll der Deal bis Ende 2026. Bis dahin bleibt einiges offen, nicht zuletzt die Frage, was Leggett & Platt-Aktionäre von ihren neuen Somnigroup-Papieren halten werden, wenn der erste Kurseffekt verflogen ist.
Rund 13 Prozent Kurszuwachs klingt gut. Aber wer nur Aktien bekommt, feiert vielleicht etwas zu früh.
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