Neue Explorationsergebnisse bringen zusätzliche Dynamik in die Erschließungspläne des australischen Bergbauunternehmens Larvotto Resources. Gestern meldete das Unternehmen hochgradige Gold-Antimon-Wolfram-Funde bei Bohrungen auf der Lagerstätte Clarks Gully. Die neuen Daten belegen, dass die Mineralisierung über das bestehende Ressourcenmodell hinausreicht und in der Tiefe weiterhin offen bleibt.
Das Bohrloch CLG140 lieferte dabei einen Abschnitt von 32,0 Metern mit einem Gehalt von 5,68 Gramm Goldäquivalent je Tonne. Noch ergiebiger zeigte sich die Bohrung CLG141, die über 29,1 Meter einen Gehalt von 6,06 Gramm Goldäquivalent je Tonne nachwies. Letztere dehnte die bekannte mineralisierte Zone um rund 100 Meter über das Modell aus dem Jahr 2025 aus.
Genehmigungsprozess für Untertagebau gestartet
Angesichts dieser Ergebnisse hat Larvotto bereits die Genehmigungsschritte für einen potenziellen Untertagebetrieb mit geringem ökologischem Fußabdruck eingeleitet. Die Lagerstätte Clarks Gully soll künftig als zusätzliche Erzquelle dienen, um die nahegelegene Verarbeitungsanlage der Hillgrove-Mine zu beschicken.
Dieser Schritt folgt unmittelbar auf den jüngsten Meilenstein in der operativen Entwicklung. Am 21. September hatte das Unternehmen auf der Mine Hillgrove die Produktion des ersten Gold- und Antimonkonzentrats vermeldet. Die Inbetriebnahme der Flotationszellen und Konzentratfilterpressen war zuvor erfolgreich abgeschlossen worden.
Für den Absatz der dortigen Fördermengen bestehen feste Abnahmeverträge mit etablierten Handelspartnern. Das gewonnene Antimonkonzentrat geht vertraglich an Wogen Resources, während das Goldkonzentrat an die Glencore International AG geliefert wird.
Analystenlob und Marktumfeld
Am 23. September bekräftigte das Analysehaus Moelis Australia nach den Halbjahreszahlen für das Geschäftsjahr 2026 seine Kaufempfehlung für Larvotto. Medienberichten zufolge bezifferten die Analysten ihr Kursziel auf 1,50 A$.
Trotz der operativen Fortschritte geriet der Rohstoffsektor an den Börsen unter Druck. Laut dem australischen Sender ABC News verzeichneten die Leitindizes in Sydney im heutigen Vormittagshandel breite Abschläge über sämtliche Branchen hinweg, wobei Basismetalle ebenfalls nachgaben.
Im vorbörslichen Handel gibt der Kurs der Aktie heute um 7,8 Prozent nach und steht bei 0,6195 Euro, nachdem der Titel gestern noch bei 0,6720 Euro geschlossen hatte. Damit beläuft sich der Abstand zum bisherigen 52-Wochen-Hoch auf ein Minus von 35 Prozent, während das Unternehmen nun die behördlichen Voraussetzungen für die Erweiterung vorantreibt.
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