Mit einem Kurseinbruch von neun Prozent ist die Lanxess-Aktie am Donnerstagvormittag das Schlusslicht im MDAX. Was steckt hinter dem Dämpfer des deutschen Chemiekonzerns?
Enttäuschende Quartalszahlen
Hauptgrund für den heutigen Ausverkauf ist die Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal, die zwar teilweise die Erwartungen trafen, beim Ausblick aber enttäuschten. Der Vergleich zum Vorjahr zeigt die weiterhin schwierige Lage des Spezialchemiekonzerns.
Der Umsatz ging auf Jahressicht um 13,9 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro zurück. Das EBITDA vor Sondereinflüssen brach sogar um 29,3 Prozent ein. Die operative Marge sank von 8,3 Prozent auf 6,8 Prozent, was vor allem auf den anhaltenden Preisdruck durch asiatische Konkurrenten zurückzuführen ist.
Obwohl das EBITDA vor Sondereinflüssen im ersten Quartal leicht über den Konsensschätzungen lag, enttäuschte das Ziel für das laufende zweite Quartal. Lanxess erwartet nur noch ein operatives Ergebnis zwischen 130 und 150 Millionen Euro.
Und enttäuschte Analysten
Analysten reagierten enttäuscht auf die von Lanxess vorgelegten Zahlen, da sie auf eine deutlichere Erholung gehofft hatten. Dies wird als Signal gewertet, dass die Talsohle in der Chemiebranche zäher ist als gedacht.
Barclays stufte die Aktie heute auf „Underweight“ mit einem Kursziel von nur 14 Euro € herab. JPMorgan behielt zwar das „Overweight“-Rating mit einem Kursziel von 18 Euro bei, warnte aber explizit davor, dass die schwache Guidance für das zweite Quartal den Kurs kurzfristig weiter belasten dürfte.
Lanxess-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lanxess-Analyse vom 07. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Lanxess-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lanxess-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 07. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
