K+S-Aktie: Turbo gezündet!

Der Dax-Konzern K+S erwartet für das laufende Jahr einen deutlichen operativen Gewinnsprung. Höhere Düngemittelpreise und eine starke Nachfrage treiben die Aktie nach oben.

Auf einen Blick:
  • Operativer Gewinn soll 600 bis 700 Millionen Euro erreichen
  • Aktienkurs legt nach Prognose um 14 Prozent zu
  • Geopolitische Spannungen beeinflussen Lieferketten und Preise
  • Seit Jahresbeginn bereits ein Plus von 45 Prozent

Jahrelang hatte K+S unter niedrigen Kalipreisen zu leiden, was auch den Aktionären die Sorgenfalten auf die Stirn trieb. Doch seit November arbeiten die Bullen recht erfolgreich an einer Erholung. Jene hat sich zuletzt nicht einfach nur fortgesetzt, sondern dabei gleich noch einen Gang höhergeschaltet.

Mehr Auftrieb lässt sich bereits seit dem Ausbruch des Irankriegs bei der K+S-Aktie feststellen. Denn durch die Sperrung der Straße von Hormus wird nicht nur Öl knapper und teurer. Auch zahlreiche weitere Produkte, darunter eben auch Düngemittel, verteuern sich in diesen Tagen. Das könnte K+S weitere positive Entwicklungen in der Bilanz bescheren.

K+S kann überzeugen

Am Donnerstag plauderte K+S über den Ausblick und konnte dabei den Geschmack der Anteilseigner hervorragend treffen. Der operative Gewinn in diesem Jahr soll bei 600 bis 700 Millionen Euro liegen. Als Begründung dafür nannte man explizit höhere Kalipreise. Im Frühjahr gelte es nun, eine steigende Nachfrage aus zahlreichen Regionen zur selben Zeit zu bedienen.

K&S Aktie Chart

Zufriedene Anleger ließen am Donnerstag sämtliche Hemmungen fallen und die K+S-Aktie verbesserte sich um weitere 14 Prozent bis auf 17,80 Euro. Tags darauf hielt die gute Stimmung an und es ging um 2,4 Prozent auf 18,26 Euro aufwärts. Allein seit Jahresbeginn blicken die Anteilseigner nun schon auf ein Plus von 45 Prozent.

Gewinner und Verlierer

Momentan sieht es nicht danach aus, als würden die Lieferketten sich in absehbarer Zeit entspannten. Das bringt zwar viele schlechte Neuigkeiten mit sich und es könnte auch der Konjunktur in Europa einen Schlag versetzen. Wie immer gibt es in der Krise aber auch Gewinner, und genau in diese Kategorie scheint K+S derzeit zu fallen. Gleichwohl bleibt die Lage hochdynamisch und sie könnte auch wieder umschlagen.

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