Die Aktie des Düngemittelherstellers K+S gerät zum Wochenauftakt spürbar unter Druck. Mit Abschlägen von über 4 Prozent ist der Titel schwächster Wert im MDAX. Die Korrekturen haben zum einen technische Gründe, da die Aktie nach einer mehrwöchigen Rallye stark überkauft ist, zum anderen gibt es aber auch negative Nachrichten.
DZ Bank senkt den Daumen
So hat die DZ Bank die Aktie nach der jüngsten Zahlenvorlage von „Halten“ auf „Verkaufen“ abgestuft, gleichzeitig aber das Kursziel von 12,00 auf 14,50 Euro angehoben. Zur Begründung heißt es, dass der Kuranstieg zuletzt weniger mit einer starken Geschäftsentwicklung zusammenhing, sondern vor allem auf der Hoffnung beruhte, dass durch eine längerfristige Sperrung der Straße von Hormus Kali- und Schwefelpreise weiter zulegen könnten, was K+S zugutekäme.
K&S Aktie Chart
Durch einen für US-Präsident Trump typischen Deal könnte die Blockade aber auch schnell wieder enden, womit die Preisaufschläge nur temporär wären. Dazu gibt es die Sorge, dass Landwirte bei der Kali-Nachfrage auf die Bremse treten, um Phosphat- und Stickstoff-bedingtem Margendruck entgegenzuwirken.
Wie geht es für die K+S-Aktie weiter?
Auf der Unterseite rückt nun das 2025er-Top bei 17,07 Euro als Support in den Fokus. Wird diese Marke unterschritten, könnte dies zu einer Ausweitung der Korrekturen in Richtung der 50-Tage-Linie (SMA50) führen, die bei 14,40 Euro angesiedelt ist.
Auf der Oberseite sollten Anleger den Widerstand bei 18,47/18,90 Euro im Auge behalten. Darüber wäre Platz bis in den Bereich von 22,92/24,88 Euro.
K&S-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue K&S-Analyse vom 16. März liefert die Antwort:
Die neusten K&S-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für K&S-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
