Nachdem die K&S-Aktie bereits am gestrigen Donnerstag um acht Prozent eingebrochen ist, geht es auch am heutigen Freitag um weitere sieben Prozent nach unten. Was steckt hinter dem massiven Kurseinbruch des Salz- und Düngemittelkonzerns?
Geopolitischer Gegenwind
Der Hauptauslöser für den heutigen Verkaufsdruck ist eine Meldung aus den USA. Die US-Regierung plant offenbar, die Sanktionen gegen belarussische Kaliproduzenten aufzuheben.
Belarus ist einer der weltweit größten Kaliexporteure. Eine Rückkehr dieser Mengen auf den Weltmarkt würde das Angebot schlagartig erhöhen und die Kalipreise unter Druck setzen.
In den letzten Wochen war die K+S-Aktie gerade deshalb gestiegen, weil Anleger aufgrund des Iran-Kriegs und der Blockade der Straße von Hormus mit einer Verknappung von Düngemitteln und Schwefel gerechnet hatten. Die mögliche Rückkehr des belarussischen Kalis macht diese Hoffnung auf „Mangelpreise“ zunichte.
Darüber hinaus häufen sich dieser Tage die mahnenden Stimmen von Seiten der Banken. Die DZ Bank hat das Rating der K&S-Aktie von „Halten“ auf „Verkaufen“ gesenkt. Ihre Analysten warnen, dass die jüngste Rallye rein auf geopolitischen Spekulationen (Iran-Konflikt) basierte und nicht durch eine fundamentale Verbesserung des Marktes gedeckt sei.
Massive Dividendenkürzung
Nicht zuletzt hat die K&S-Aktie zuletzt ihrem Charme für Dividendenanleger verloren. Obwohl das Unternehmen letzte Woche eigentlich einen soliden Ausblick für 2026 gab, wurde die Dividende für 2025 von 0,15 auf 0,07 Euro mehr als halbiert. Die Dividendenrendite sinkt damit unter 0,5 Prozent.
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