225 Millionen Euro hatten die Analysten erwartet. Raus kamen rund 280 Millionen. Das ist kein kleines Schulterzucken, das ist ein Viertel mehr als der Konsens. K+S hat im ersten Quartal schlicht geliefert, und zwar in beiden Sparten gleichzeitig.
De-Icing und Dünger ziehen gemeinsam an
Das Kasseler Unternehmen profitierte von einem sehr starken Auftakt im Streusalzgeschäft und einem Agrargeschäft, das ebenfalls besser lief als gedacht. Höhere Absatzmengen und gestiegene Durchschnittspreise schoben das operative Ergebnis (EBITDA) auf rund 280 Millionen Euro, nach 201 Millionen im Vorjahreszeitraum.
Prognose rauf, Spielraum nach oben offen
K+S zog die Konsequenz und hob die Jahresprognose an. Statt bisher 600 bis 700 Millionen Euro peilt der Konzern nun 630 bis 730 Millionen Euro EBITDA an. Sollten die Düngemittelpreise weiter kräftig steigen, ist das obere Ende der Spanne drin. Allerdings bleibt ein Risiko: Ein anhaltender Konflikt im Nahen Osten könnte das Agrargeschäft belasten und die Ergebnisse eher Richtung unteres Ende drücken.
Vorjahr war die Messlatte, nicht die Decke
Das Vorjahresergebnis lag bei 613 Millionen Euro EBITDA. Die neue Mittelpunktprognose von 680 Millionen liegt schon darüber. K+S schreibt damit keine Geschichte der Erholung mehr, sondern eine des Wachstums. Ob das so bleibt, hängt an Preisen, die K+S nicht selbst bestimmt. Aber den ersten Quartalsbeweis hat das Unternehmen erbracht.
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