K+S konnte an der Börse von den Auswirkungen des Irankriegs zunächst schwer profitieren. Durch die Sperrung der Straße von Hormus befürchteten Experten eine Knappheit bei Düngemitteln, was die Preise in die Höhe trieb. Nun aber scheinen die USA immer mehr darum bemüht zu sein, die Auswirkungen des von ihr selbst angezettelten Krieges irgendwie im Zaum zu halten.
Wie „Der Aktionär“ unter Verweis auf die belarussische Nachrichtenagentur BelTA schreibt, haben die USA wohl ein Aussetzen von Sanktionen gegen zwei belarussische Kalihersteller in Aussicht gestellt. Durch diesen Schritt könnten große Mengen an die Weltmärkte gelangen und die Reaktion an den Märkten ließ nicht lange auf sich warten.
K+S: Alles wieder futsch?
Die Anleger von K+S reagierten mit enormer Enttäuschung und die Aktie knickte am Freitag schon wieder um knapp zehn Prozent bis auf 15,11 Euro ein. Damit haben die Zugewinne aus dem März sich schlagartig wieder in Luft aufgelöst. Die Spekulation darauf, dass Kalipreise deutlich und nachhaltig anziehen könnten, scheint sich nicht erfüllen zu wollen.
K&S Aktie Chart
Allerdings ist bislang noch nicht tatsächlich etwas passiert. Sollten die Informationen jedoch stimmen und die Sanktionen fallen, so dürfte sich der Abwärtstrend bei Kalipreisen und damit auch bei der Aktie von K+S weiter fortsetzen. Daher kann es nicht schaden, zunächst vielleicht etwas auf Abstand zu bleiben.
Chaotische Zeiten
Erschwerend hinzu kommen bei K+S indirekte Auswirkungen des Konflikts, welche die Kosten für den Konzern potenziell in die Höhe treiben könnten. Im ungünstigsten Fall geht es an dieser Stelle aufwärts, währen die Kalipreise (zunächst) unberührt bleiben. Das wäre dann letztlich auch eine Bedrohung für die erst im Dezember gestartete Erholung der K+S-Aktie.
K&S-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue K&S-Analyse vom 22. März liefert die Antwort:
Die neusten K&S-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für K&S-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
