K+S-Aktie: Aus der Traum?

Die K+S-Aktie verliert stark, nachdem die USA ein Ende von Sanktionen gegen belarussische Kaliproduzenten in Aussicht gestellt haben. Dies könnte das globale Angebot erhöhen und den Preisanstieg bremsen.

Auf einen Blick:
  • Aktie bricht nach US-Ankündigung um zehn Prozent ein
  • USA könnten Sanktionen gegen Belarus-Kaliproduzenten lockern
  • Märkte fürchten Überangebot und sinkende Düngemittelpreise
  • Konflikt im Iran treibt indirekt auch Produktionskosten hoch

K+S konnte an der Börse von den Auswirkungen des Irankriegs zunächst schwer profitieren. Durch die Sperrung der Straße von Hormus befürchteten Experten eine Knappheit bei Düngemitteln, was die Preise in die Höhe trieb. Nun aber scheinen die USA immer mehr darum bemüht zu sein, die Auswirkungen des von ihr selbst angezettelten Krieges irgendwie im Zaum zu halten.

Wie „Der Aktionär“ unter Verweis auf die belarussische Nachrichtenagentur BelTA schreibt, haben die USA wohl ein Aussetzen von Sanktionen gegen zwei belarussische Kalihersteller in Aussicht gestellt. Durch diesen Schritt könnten große Mengen an die Weltmärkte gelangen und die Reaktion an den Märkten ließ nicht lange auf sich warten.

K+S: Alles wieder futsch?

Die Anleger von K+S reagierten mit enormer Enttäuschung und die Aktie knickte am Freitag schon wieder um knapp zehn Prozent bis auf 15,11 Euro ein. Damit haben die Zugewinne aus dem März sich schlagartig wieder in Luft aufgelöst. Die Spekulation darauf, dass Kalipreise deutlich und nachhaltig anziehen könnten, scheint sich nicht erfüllen zu wollen.

K&S Aktie Chart

Allerdings ist bislang noch nicht tatsächlich etwas passiert. Sollten die Informationen jedoch stimmen und die Sanktionen fallen, so dürfte sich der Abwärtstrend bei Kalipreisen und damit auch bei der Aktie von K+S weiter fortsetzen. Daher kann es nicht schaden, zunächst vielleicht etwas auf Abstand zu bleiben.

Chaotische Zeiten

Erschwerend hinzu kommen bei K+S indirekte Auswirkungen des Konflikts, welche die Kosten für den Konzern potenziell in die Höhe treiben könnten. Im ungünstigsten Fall geht es an dieser Stelle aufwärts, währen die Kalipreise (zunächst) unberührt bleiben. Das wäre dann letztlich auch eine Bedrohung für die erst im Dezember gestartete Erholung der K+S-Aktie.

K&S-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue K&S-Analyse vom 22. März liefert die Antwort:

Die neusten K&S-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für K&S-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

K&S: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)