Krones Aktie: Wachstumsziele für 2028 gesenkt

Symbolbild, KI-generiert

Für 2026 plant Krones nur noch 1 bis 2 Prozent Umsatzplus; die Jahresziele für EBITDA-Marge und Kapitalrendite bleiben bestehen.

Auf einen Blick:
  • Umsatzprognose für 2026 reduziert
  • Mittelfristiges Umsatzziel auf 6,0 bis 6,2 Milliarden Euro gesenkt
  • Margenobergrenze sinkt auf 12 Prozent
  • Jahresziele für Rendite unverändert

Krones hat heute seine Wachstumsprognose und die mittelfristigen Ziele gesenkt. Die Aktie reagiert mit einer Tagesveränderung von -6,3%. Während das Unternehmen weniger Umsatzwachstum erwartet, hält es an den diesjährigen Zielen für Profitabilität und Kapitalrendite fest. Der Einschnitt betrifft damit vor allem das Wachstumstempo.

Schwächere Märkte bremsen das Wachstum

Für 2026 erwartet Krones nur noch ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 1 % bis 2 %. Damit nimmt das Unternehmen seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr zurück.

Als Gründe nennt Krones ungünstige Entwicklungen in relevanten Märkten und geopolitische Bedingungen. Daraus resultierende Kostensteigerungen bei Kunden sowie anhaltende makroökonomische Unsicherheiten belasten ebenfalls die Aussichten.

Bislang hatte das Unternehmen ein Wachstum von 3 % bis 5 % angestrebt. Nach neun Monaten lag der währungsbereinigte Zuwachs vorläufig bei 0,8 %.

Die Anpassung ist deshalb mehr als eine vorsichtigere Einschätzung des Jahresendes: Krones korrigiert zugleich die Erwartungen für seine weitere Entwicklung. Anleger müssen zwischen den reduzierten Wachstumsambitionen und den unveränderten kurzfristigen Renditezielen unterscheiden.

Auch die mittelfristigen Ziele sinken

Beim Umsatzziel für 2028 ersetzt Krones die bisherige Größenordnung von rund 7 Mrd. EUR durch eine niedrigere Spanne.

Künftig strebt das Unternehmen 6,0 bis 6,2 Mrd. EUR an. Die Korrektur reicht damit über das laufende Geschäftsjahr hinaus.

Auch bei der mittelfristigen EBITDA-Marge wird Krones vorsichtiger. Das Unternehmen grenzt den angestrebten Korridor am oberen Ende ein, statt ihn vollständig nach unten zu verschieben.

Die Obergrenze sinkt von 13 % auf 12 %. Die Untergrenze bleibt bei 11 %.

Für Anleger bedeutet das: Nicht nur das erwartete Umsatzniveau fällt niedriger aus. Auch der Spielraum für eine besonders hohe operative Marge innerhalb der bisherigen Planung wird kleiner.

Jahresrenditeziele bleiben bestehen

Für das laufende Jahr bestätigt Krones dagegen eine EBITDA-Marge von 10,7 % bis 11,1 %.

Die unveränderte Margenprognose bildet einen Gegenpol zur Wachstumssenkung. Krones stellt damit trotz der schwächeren Umsatzentwicklung keine niedrigere operative Rendite in Aussicht.

Auch das Ziel für die Kapitalrendite ROCE bleibt mit 19 % bis 20 % unverändert.

Die vorläufigen Geschäftszahlen liefern dazu den operativen Zwischenstand. Sie sind noch keine endgültige Quartalsberichterstattung, zeigen aber die Größenordnung des bisherigen Geschäftsverlaufs.

Nach neun Monaten erwartet Krones einen Umsatz von rund 4.100 Mio. EUR. Währungsbereinigt sind es rund 4.140 Mio. EUR; das EBITDA dürfte 453 Mio. EUR erreichen.

Entscheidend ist nun, wie Krones die bestätigten Renditeziele mit den schwächeren Wachstumsaussichten zusammenführt. Die Veröffentlichung der Mitteilung zum dritten Quartal 2026 ist für den 6. November 2026 geplant.

Krones-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Krones-Analyse vom 22. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Krones-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Krones-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Krones: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)