Krones-Aktie: Neues Kursziel!

Warburg Research erhöht das Kursziel für Krones auf 187 Euro und betont die gestiegene Profitabilität trotz nachlassender Auftragsdynamik. Analysten bewerten die Aussichten unterschiedlich.

Auf einen Blick:
  • Kurszielerhöhung von Warburg auf 187 Euro
  • Steigende EBITDA-Marge trotz Umsatzwachstum
  • Uneinheitliche Analystenbewertungen zur Aktie
  • Aktie nähert sich überverkaufter Zone

Warburg Research setzt ein deutliches Ausrufezeichen hinter die Krones Aktie und hebt das Kursziel kräftig an. Während der Markt zuletzt skeptisch auf die nachlassende Auftragsdynamik reagierte, rückt Analyst Stefan Augustin nun das steigende Margenpotenzial in den Fokus. Kann die Profitabilität die Sorgen um das künftige Wachstum dauerhaft verdrängen?

Profitabilität schlägt Volatilität

Warburg Research hob das Kursziel für den Spezialisten für Abfüll- und Verpackungstechnik von 174 Euro auf 187 Euro an und bestätigte die Einstufung auf „Buy“. Trotz verhaltener Umsatzprognosen für 2026 und zuletzt schwächerer Auftragseingänge sieht der Analyst die strukturellen Treiber intakt. Besonders die starke Marktstellung mit einem globalen Anteil von 25 Prozent stützt die Zuversicht, dass Krones aktuelle Schwankungen operativ gut abfedern kann.

Die Analyse folgt auf die vorläufigen Geschäftszahlen für 2025. Krones steigerte den Umsatz im abgelaufenen Jahr um 7 Prozent auf 5,66 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis (EBITDA) überproportional um 12,2 Prozent auf 602,3 Millionen Euro wuchs. Dies resultierte in einer verbesserten EBITDA-Marge von 10,6 Prozent. Dennoch reagierte der Titel am Tag der Veröffentlichung mit einem Kursrutsch von über 7 Prozent auf 130,60 Euro, da die Anleger die schwächere Auftragsdynamik kritisch bewerteten.

Uneinigkeit im Analystenlager

Der Markt verarbeitet derzeit unterschiedliche Expertenmeinungen. Während Warburg Research deutliches Aufwärtspotenzial identifiziert, positioniert sich MWB Research vorsichtiger. Das Haus stufte die Aktie jüngst auf „Hold“ herab und senkte das Kursziel auf 150 Euro, da das Margenpotenzial angesichts von Kostendruck und Wettbewerb als weitgehend ausgereizt gilt. Jefferies bleibt hingegen optimistischer und verweist mit einem Kursziel von 165 Euro auf den starken freien Barmittelzufluss.

Mit einem aktuellen Kurs von 136,00 Euro konnte das Papier heute im frühen Handel leicht um 0,74 Prozent zulegen. Die Aktie versucht damit, die negative Tendenz der letzten 30 Tage zu stoppen, in denen der Kurs um 3,82 Prozent nachgab. Technisch nähert sich der Titel mit einem RSI von 31,4 einer überverkauften Zone, was kurzfristige Gegenbewegungen begünstigen könnte.

Weitere Details zur Strategie und zum vollständigen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr werden mit der Veröffentlichung des finalen Geschäftsberichts erwartet. Sollte die Aktie den 200-Tage-Durchschnitt bei rund 133,33 Euro erfolgreich verteidigen, rückt das 52-Wochen-Hoch von 144,80 Euro wieder in den Fokus der Marktteilnehmer.

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