Krones kämpft gegen den Abwärtstrend. Die Aktie des MDAX-Konzerns notiert gefährlich nah an ihrem Jahrestief. Investoren warten nun auf den nächsten operativen Impuls, um den Abverkauf zu stoppen.
Charttechnik signalisiert Schwäche
Der Kurs schloss am Freitag bei 107,60 Euro. Damit bleibt das Papier in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Tief von 106,80 Euro. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie bereits 20,77 Prozent an Wert.
Die gleitenden Durchschnitte unterstreichen die schwierige Lage. Sowohl die 50-Tage-Linie als auch die 200-Tage-Linie liegen deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Immerhin deutet der Relative Stärke Index mit einem Wert von 33,6 auf eine technisch überverkaufte Situation hin.
Operative Ziele bleiben bestehen
Fundamental steht das Unternehmen solide da. Krones profitiert von der stabilen Nachfrage in der Getränke- und Lebensmittelindustrie. Die globale Basis an Kunden puffert konjunkturelle Schwankungen ab.
Der Vorstand rechnet für das laufende Jahr mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum zwischen 3 und 5 Prozent. Ein hoher Auftragsbestand sichert die Auslastung der Werke bis weit in das laufende Jahr ab. Das Management peilt für 2026 eine EBITDA-Marge von 10,7 bis 11,1 Prozent an.
Countdown zum Quartalsbericht
Ende Juli veröffentlicht Krones den Zwischenbericht zum zweiten Quartal. Die Zahlen umfassen den Zeitraum bis zum 30. Juni. Marktbeobachter erhoffen sich davon Klarheit über die tatsächliche Profitabilität.
Vom 16. bis zum 28. Juli gilt eine offizielle Quiet Period. In dieser Zeit kommuniziert das Unternehmen keine neuen Details mit dem Kapitalmarkt. Dieser Bericht wird zeigen, ob die stabilen Fundamentaldaten den Kurs stabilisieren können.
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