Kraken Robotics meldet Vollzug: Die Übernahme der Covelya Group ist unter Dach und Fach. Die Börse reagiert prompt und schickt das Papier am Freitag um über acht Prozent nach oben auf 4,25 Euro.
Das Management schraubt infolge des Zukaufs die Umsatzprognose für 2026 kräftig nach oben. Der Konzern rechnet nun mit Erlösen zwischen 290 und 320 Millionen kanadischen Dollar. Ein Großteil dieser Umsätze wird planmäßig erst in der zweiten Jahreshälfte verbucht.
Rund 615 Millionen Dollar investiert Kraken in die Akquisition. Mit der Integration von Marken wie Sonardyne und EIVA verbreitert das Unternehmen seine technologische Basis für maritime Aufklärung. Das Ziel der Fusion ist der Ausbau der Marktführerschaft bei spezialisierten Unterwasser-Lösungen.
Seit Ende Mai sammelten Kraken und Covelya zusammen neue Aufträge über rund 30 Millionen Dollar ein. Damit summiert sich das angekündigte Ordervolumen beider Häuser für das laufende Kalenderjahr auf etwa 292 Millionen Dollar.
Synergien und Gewinnwachstum im Visier
Die operative Integration soll innerhalb der nächsten 24 Monate Kosteneinsparungen von zehn Millionen Dollar freisetzen. Sobald diese Effekte vollständig greifen, erwartet die Geschäftsführung für 2027 einen deutlichen Zuwachs beim Gewinn je Aktie. Marktbeobachter rechnen mit einer Steigerung im niedrigen bis mittleren zweistelligen Prozentbereich.
Parallel dazu bereitet das Unternehmen den Wechsel an die Toronto Stock Exchange vor. Das Listing an der Hauptbörse soll bis zum Jahresende oder spätestens Anfang 2027 abgeschlossen sein. Die Bilanz gilt trotz der Neufinanzierung über eine Kreditfazilität weiterhin als solide.
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