Bei Kraft Heinz knallt es an der Börse: Gestern verlor die Aktie um über 5,7 Prozent. Der Auslöser sitzt ausgerechnet in Omaha. Berkshire Hathaway hat seinen kompletten Anteil an dem Lebensmittelriesen für einen möglichen Verkauf registriert.
Damit bereitet der Konzern den Abschied von einer Beteiligung vor, die noch aus der Buffett-Ära stammt. Die Reaktion kam sofort. Die Aktie rutschte kräftig ab und verlor an einem Tag fast acht Prozent.
Kraft Heinz Aktie Chart
Berkshire galt jahrelang als Ankerinvestor
Für Anleger ist das ein Schock. Allein die Präsenz des Großaktionärs sorgte für Vertrauen, obwohl Kraft Heinz operativ seit Jahren kämpft. Wachstum bleibt schwach, der Turnaround stockt. Jetzt fällt dieser psychologische Schutz weg. Der Markt fragt sich: Wenn selbst Berkshire geht, wer soll dann bleiben?
Die Sorgen gehen tiefer. Ohne den prominenten Investor dürfte es schwerer werden, neue langfristige Geldgeber zu überzeugen. Zudem droht ein Dominoeffekt. Weitere Investoren könnten dem Vorbild folgen und ihre Anteile verkaufen. Der Verkaufsdruck könnte sich damit weiter erhöhen. Schon jetzt liegt die Aktie rund ein Drittel Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Kraft Heinz: Analysten bleiben vorsichtig
Analysten sehen kaum Treiber, die dem Kurs 2026 neuen Schwung verleihen könnten. Die Nachfrage schwächelt. In wichtigen Märkten verliert das Unternehmen an Dynamik. Zwar lockt eine hohe Dividende von über sieben Prozent, doch sie kaschiert die strukturellen Probleme nur teilweise.
Hinzu kommen steigende Kosten, harter Wettbewerb durch Handelsmarken und veränderte Essgewohnheiten. Technisch sieht es ebenfalls düster aus. Der Kurs notiert klar unter wichtigen Durchschnittslinien. Die Bären haben das Kommando übernommen.
Es verdichten sich die Warnsignale. Der Ausstieg von Berkshire wirkt wie ein Misstrauensvotum. Für 2026 überwiegt das Risiko. Die große Frage lautet nicht mehr, wann die Wende kommt – sondern ob sie überhaupt noch gelingt.
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