Kraft Heinz-Aktie: Abwärtstrend bestätigt!

Der Verkauf von Berkshire Hathaway und anhaltende geschäftliche Schwierigkeiten bestätigen den Abwärtstrend der Kraft Heinz-Aktie. Die Dividende erscheint vor diesem Hintergrund gefährdet.

Auf einen Blick:
  • Berkshire Hathaway verkauft Kraft Heinz-Aktien
  • Kursrutsch bestätigt langfristigen Abwärtstrend
  • Dividende angesichts schwacher Geschäftsentwicklung gefährdet
  • Verbraucherstimmung belastet Markenprodukte weiterhin

Mit der Ankündigung von Berkshire Hathaway, sich von Kraft Heinz-Aktien zu trennen, wurde der nächste Kursrutsch bei dem ohnehin angeschlagenen Papier ausgelöst. Im Anschluss versuchten die Bullen sich noch an einer Erholung und Erzählungen über eine mittlerweile ansehnliche Dividendenrendite sorgten zumindest eine kurze Weile lang wieder für Auftrieb.

Allerdings ist angesichts schwacher geschäftlicher Entwicklung offen, ob Kraft Heinz die aktuelle Dividende überhaupt halten kann und verlassen wollen sich darauf allem Anschein nach nur wenige. Am Mittwoch musste die Aktie schon wieder Verluste von über zwei Prozent verkraften. Der Kurs pendelte sich bei 23,19 US-Dollar ein und rutschte nachbörslich weiter in Richtung Süden.

Das sieht gar nicht gut aus für Kraft Heinz

Damit notiert die Kraft Heinz-Aktie weiterhin unter dem Niveau aus der vergangenen Woche und aus charttechnischer Sicht bestätigt der gescheiterte Ausbruchsversuch den Abwärtstrend. Letzterer lässt sich bereits seit etwa vier Jahren beobachten, wenn auch immer mal mit Phasen der Unterbrechung.

Kraft Heinz Aktie Chart

Zu leiden hat Kraft Heinz nach wie vor unter einer katastrophal schlechten Verbraucherstimmung. Vor Kurzem erst wurde bekannt, dass die Konsumlaune in den USA auf den niedrigsten Wert seit 2014 gerutscht ist. In diesem Klima halten Verbraucherinnen und Verbraucher ihr Geld beisammen. Bei Einkauf im Supermarkt landen gerne günstigere Eigenmarken der Handelsketten als teure Markenprodukte im Einkaufskorb.

Keine Besserung in Sicht

Kraft Heinz scheint dem noch immer wenig entgegensetzen zu können. Zwar steht eine Aufspaltung an, durch die aber nicht die fundamentalen Probleme angegangen werden. Gefunden werden muss ein Weg zurück in den Wachstumspfad in einer denkbar ungünstigen Ausgangslage. Solange es an Hinweisen auf eine nachhaltige Erholung mangelt, müssen sich Anleger nicht dafür schämen, dem Beispiel von Berkshire Hathaway eventuell zu folgen.

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