Koninklijke Philips Aktie: Neue MR-Allianz gegen Katheter-Röntgen

Philips und Imricor führen eine MRT-basierte Lösung für Katheterablationen ein, die Herzgewebe während des Eingriffs ohne ionisierende Strahlung zeigt.

Auf einen Blick:
  • MRT ersetzt indirekte Röntgenkontrolle
  • Herzgewebe in Echtzeit beurteilbar
  • Heliumfreie Technik erleichtert Klinikinstallation
  • Verfügbarkeit in ausgewählten Märkten

Philips greift einen der etabliertesten Standards in der Kardiologie an: die Röntgen-gestützte Katheterablation. Gemeinsam mit dem australischen Spezialisten Imricor Medical Systems bringt der Konzern eine neue Interventional-MR-Lösung (iMR) auf den Markt, die MRT-Bildgebung direkt in den Behandlungsraum holt.

Bildgebung statt Strahlenbelastung

Katheterablationen bei Herzrhythmusstörungen laufen bislang überwiegend unter Röntgenfluoroskopie – mit dem Nachteil, dass Weichteile nur indirekt sichtbar werden und Patienten wie Klinikpersonal Strahlung ausgesetzt sind.

Die neue Lösung kombiniert Philips‘ 1,5-Tesla-MRT-Plattform mit Imricors Portfolio an MR-kompatiblen Systemen und Verbrauchsmaterialien, darunter das NorthStar-Mappingsystem und die Vision-MR-Katheterfamilie.

Das Ergebnis soll Ärzten erlauben, Herzgewebe während des Eingriffs in Echtzeit zu beurteilen, Läsionen zu bewerten und Behandlungserfolge direkt im Eingriffsraum zu prüfen – ganz ohne ionisierende Strahlung.

Technisch basiert das Angebot auf Philips‘ helium-freier BlueSeal-Technologie, die den baulichen Aufwand für Krankenhäuser reduziert und eine Installation näher an kardiologischen Abteilungen ermöglicht. Für Philips ist das mehr als ein Nischenprodukt: Die Kardiologie-Sparte gilt als strategisches Wachstumsfeld, in dem sich Diagnostik und Therapie zunehmend verzahnen sollen.

Erste Verfügbarkeit noch 2026

Die iMR-Lösung wird auf dem ESC-Kongress in München vorgestellt und ist in CE-zertifizierten Märkten sowie in Teilen der USA ab sofort verfügbar. Weitere Konfigurationen für den US-Markt sollen folgen, sobald die notwendigen Zulassungen vorliegen. Imricor-Chef Steve Wedan bezeichnete die Partnerschaft als Umsetzung einer langjährig verfolgten Vision, MRT-Bildgebung nicht nur zur Diagnose, sondern direkt im Eingriffsraum einzusetzen.

Für Philips reiht sich die Ankündigung in eine Serie von Schritten ein, mit denen der Konzern sein Bildgebungsgeschäft gezielt auf therapeutische Anwendungen ausweitet. Ob sich die iMR-Technologie in der klinischen Praxis gegen die etablierte Röntgenmethode durchsetzt, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell weitere Zulassungen in den USA und anderen Märkten folgen.

Koninklijke Philips-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Koninklijke Philips-Analyse vom 27. August liefert die Antwort:

Die neusten Koninklijke Philips-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Koninklijke Philips-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Koninklijke Philips: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)