Worthington Steel hält nun die Mehrheit an Klöckner & Co. Für den Duisburger Stahlhändler beginnt damit ein neues Kapitel. Die US-Amerikaner sicherten sich 61,87 Prozent der Anteile. Das Übernahmeangebot war erfolgreich. Planmäßig.
Fokus auf höherwertige Spezialstähle
Beide Konzerne planen einen tiefen Zusammenschluss. Sie setzen künftig auf höherwertige Produkte in Europa und Nordamerika. Die Regulierungsbehörden müssen dem Deal noch zustimmen. Das Management erwartet den Abschluss für die zweite Jahreshälfte.
Parallel dazu schreitet der Verkauf der Becker Gruppe voran. Mögliche Käufer prüfen derzeit die Bücher des Unternehmens. Der Konzern will sich so stärker auf seine Kernbereiche konzentrieren.
Operativ lief es zum Jahresstart bereits besser. Klöckner steigerte das bereinigte EBITDA auf 46 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 42 Millionen Euro. Der Umsatz sank derweil auf 1,6 Milliarden Euro.
Der Rückgang beim Umsatz hat einen klaren Grund. Ende 2025 verkaufte Klöckner acht Standorte in den USA. Ohne diesen Effekt wuchsen Absatz und Erlöse leicht an. Die Rohertragsmarge blieb bei 19,0 Prozent stabil.
Aktie markiert neues Jahreshoch
An der Börse kommt die Entwicklung gut an. Die Aktie erreichte am Freitag mit 12,66 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Das Plus seit Jahresbeginn beträgt rund 55 Prozent.
Für das laufende Quartal gibt sich der Vorstand optimistisch. Er peilt ein bereinigtes EBITDA zwischen 40 und 80 Millionen Euro an. In der kommenden Woche steht die Hauptversammlung an. Dort schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividende von 0,20 Euro je Aktie vor.
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