Barclays hat sich vor der anstehenden Earnings Season festgelegt: Docusign, Klaviyo und Paycom sind die drei Softwareaktien, auf die das Haus setzt. Die Begründung ist dabei denkbar einfach. „Es ist das saisonal schwächste Quartal, das Makroumfeld gab keinen Rückenwind, was sich auch in unseren gemischten Checks widerspiegelt“, schreiben die Analysten in einer Notiz an Kunden. Sprich: Wer jetzt begeistert sein will, braucht unternehmensspezifische Argumente.
Klaviyo: Gesund, modern, wachstumsstark
Das stärkste Argument liefert Klaviyo. Barclays erwartet ein weiteres solides Quartal mit Wachstum von nahezu 30 Prozent. Rückendeckung kommt demnach auch von Braze, dessen Zahlen vor wenigen Wochen „healthy“ ausfielen. Für die Analysten bestätigt das eine These: Moderne Customer Engagement Platforms können in der KI-Ära weiter gedeihen. Ob das so pauschal stimmt, darf man bezweifeln. Aber als kurzfristiges Argument für die Earnings Season taugt es.
Docusign und Paycom mit je einem Joker
Bei Docusign geht es weniger um das laufende Quartal als um den Ausblick. Nach einer jüngsten Kapitalmaßnahme schätzt Barclays, dass das Verhältnis von Nettoverschuldung plus Leasingverbindlichkeiten zum bereinigten EBITDAR von 3,2x im vierten Quartal auf rund 0,9x im ersten Quartal sinken könnte. Das gibt dem Management Spielraum, über künftiges Wachstum zu reden, vor allem rund um den KI-Infrastrukturausbau. Paycom wiederum soll beim EBITDA positiv überraschen, weil der Stellenabbau die Kostenbasis gedrückt hat.
Microsoft fällt durch
Einer kommt bei Barclays nicht gut weg: Microsoft. Das Setup sei „tough“, mehr sagen die Analysten dazu nicht. Nach monatelanger KI-Euphorie rund um den Konzern ist das ein bemerkenswerter Begriff. Drei Favoriten, ein klarer Ausreißer nach unten — und das Makro hilft sowieso niemandem.
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