Am Montag, den 9. März 2026, endete die Lock-up-Frist für rund 335 Millionen Klarna-Aktien – das entspricht etwa 90 Prozent aller ausstehenden Stammaktien. Trotz der nun theoretisch möglichen Verkaufswelle zeigte die Aktie zunächst Stärke und legte am selben Tag um mehr als fünf Prozent zu.
Was das Lock-up-Ende konkret bedeutet
Nicht alle freigegebenen Aktien lassen sich sofort am offenen Markt handeln. Die rund 97 Millionen Anteile in den Händen von institutionellen Investoren, Führungskräften und Vorstandsmitgliedern unterliegen weiterhin den Handelsvolumenbeschränkungen gemäß Rule 144 des US-Wertpapiergesetzes. Verkäufe müssen zudem vorab bei der SEC gemeldet werden. Klarna bestätigte, dass bis zur Veröffentlichung der Mitteilung keine solchen Meldungen eingegangen waren.
Für die rund 177 Millionen Aktien in den Händen von Nicht-Insidern ist zunächst ein Konvertierungsprozess erforderlich, der sieben bis zehn Werktage in Anspruch nimmt. Weitere 62 Millionen Anteile werden über Hinterlegungsscheine gehalten – ein Konstrukt, das den Inhabern die Stimmrechte der Class-B-Aktien sichert, die zehnfaches Stimmgewicht gegenüber den an der NYSE gehandelten Class-A-Aktien tragen. Diese Anteile werden im Zuge der Konvertierung nicht in den freien Handel überführt.
Starkes Quartal, schwieriges Börsenjahr
Das operative Bild ist gemischt. Im vierten Quartal 2025 überschritt Klarna erstmals die Milliarden-Dollar-Schwelle beim Quartalsumsatz: Die Erlöse stiegen um 38 Prozent auf 1,08 Milliarden US-Dollar, das Bruttowarenvolumen wuchs um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen verweist zudem auf sinkende Betriebskosten und eine höhere Umsatzproduktivität je Mitarbeiter, die es auf den Einsatz von KI zurückführt.
An der Börse spiegeln sich diese Fortschritte bislang kaum wider. Seit dem IPO-Preis von 40 US-Dollar hat die Aktie rund zwei Drittel ihres Wertes verloren. Auch seit Jahresbeginn steht ein Minus von über 46 Prozent zu Buche. Das Lock-up-Ende ist damit weniger ein Startschuss für eine neue Rallye als vielmehr ein weiterer Datenpunkt in einem anhaltend schwierigen Börsenumfeld für das Unternehmen. Ob die soliden Quartalszahlen mittelfristig für eine Stabilisierung sorgen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen, wenn die Konvertierungsfristen ablaufen und das tatsächliche Verkaufsverhalten der Altaktionäre sichtbar wird.
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