Die Klarna-Aktie notiert aktuell bei 13,89 Dollar und damit weit entfernt von den Erwartungen nach dem Börsengang im September 2025. Ein minimales Plus von 0,33 Prozent kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier gerade etwas gehörig schiefläuft. Gleich mehrere Anwaltskanzleien haben Sammelklagen gegen das schwedische Fintech-Unternehmen eingereicht.
Der Vorwurf wiegt schwer. Klarna soll beim IPO die Risiken steigender Risikorückstellungen bewusst heruntergespielt haben. Dabei wusste oder hätte das Unternehmen wissen müssen, dass die Kundenmischung schon wenige Monate nach dem Börsengang höhere Reserven erfordern würde. Die Buy-Now-Pay-Later-Kredite scheinen riskanter als dargestellt.
Wedbush reagiert mit drastischem Schritt. Die Analysten haben ihr Kursziel von 45 Dollar auf nur noch 20 Dollar mehr als halbiert. Interessanterweise halten sie trotzdem am Outperform-Rating fest. Das durchschnittliche Kursziel aller Analysten liegt bei 24,94 Dollar und damit immer noch deutlich über dem aktuellen Kurs.
Die Anwälte wittern ihre Chance
Gleich zwei renommierte Kanzleien, DJS Law Group und Rosen Law Firm, werben aggressiv um betroffene Investoren. Die Frist für die Benennung eines Lead Plaintiff endet bereits am 20. Februar 2026. Rosen Law rühmt sich damit, 2017 den größten jemals erzielten Vergleich in einer Sammelklage gegen ein chinesisches Unternehmen erreicht zu haben.
Für Anleger bedeutet das zunächst Unsicherheit. Noch wurde keine Klasse zertifiziert, die rechtliche Auseinandersetzung steht am Anfang. Solche Verfahren können sich über Jahre hinziehen und erhebliche Kosten verursachen.
Der Markt zeigt sich skeptisch, und das zu Recht. Bei einem Kurs von unter 14 Dollar scheint bereits viel Negatives eingepreist. Ob die Analysten mit ihren optimistischeren Einschätzungen richtig liegen, hängt davon ab, wie schwerwiegend die Vorwürfe letztlich sind. Anleger sollten die Entwicklung der Klagen genau verfolgen.
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