Adobe streicht eine Ikone. Das Unternehmen beendet die 2D-Animationssoftware Adobe Animate. Die Abschaltung tritt am 1. März 2026 in Kraft. Für Unternehmenskunden gibt es noch Support bis März 2029, für alle anderen bis März 2027. Die Entscheidung trifft viele Nutzer hart und sorgt für Empörung. Animate gilt seit über 25 Jahren als Grundpfeiler der Animations-Community. Viele Anwender beklagen, dass es kaum echte Ersatzprogramme gibt.
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Adobe setzt immer mehr auf KI
Adobe begründet die Einstellung mit dem Wandel der Technologien. KI und neue Plattformen sollen künftig stärker im Fokus stehen. Animate passe nicht mehr zur strategischen Ausrichtung. Nutzer sollen stattdessen auf andere Adobe-Programme ausweichen. After Effects kann teilweise komplexe Animationen übernehmen, Adobe Express eignet sich für Animationseffekte in Videos, Bildern oder Texten. Adobe gibt zu, dass diese Programme Animate nicht vollständig ersetzen.
Die Software bleibt auf bereits installierten Rechnern nutzbar. Bislang kostete Animate 34,49 Dollar pro Monat, mit Jahresbindung 22,99 Dollar USD oder jährlich 263,88 Dollar. Nutzer suchen bereits Alternativen, wie Moho Animation oder Toon Boom Harmony.
Adobe: Darauf müssen Anleger jetzt achten!
Für Anleger und Investoren bedeutet die Entscheidung: Adobe setzt massiv auf KI-getriebene Produkte. Traditionssoftware wird zugunsten neuer Technologien gestrichen. Die Kursentwicklung könnte kurzfristig reagieren, Anleger sollten strategisch prüfen, wie sich der Fokuswechsel auf das Geschäft langfristig auswirkt. Adobe signalisiert klar, dass KI künftig das Herzstück der Produktpalette wird. Wer auf Animate und ähnliche Klassiker gesetzt hat, muss sich umorientieren.
Kurzum: Adobe geht radikal den KI-Weg, alte Software fällt dem Rotstift zum Opfer, und Nutzer stehen vor einem schwierigen Übergang. Die Stimmung unter Kunden ist angespannt, der Markt beobachtet gespannt, wie sich dieser Schritt auf Adobes Position im Kreativmarkt auswirkt.
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