Die Zweifel der Investoren waren berechtigt. Keurig Dr Pepper hatte mit der geplanten Übernahme von JDE Peet’s für rund 18 Milliarden Dollar eine gewaltige Schuldenlast aufgetürmt. Jetzt liefert das Unternehmen endlich überzeugende Antworten. Die Umsatzprognose für 2026 liegt bei 25,9 bis 26,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich 18,5 Milliarden Dollar erwartet.
Der Unterschied ist gewaltig und zeigt, welchen Beitrag JDE Peet’s leisten soll. Allein 8,5 bis 8,7 Milliarden Dollar Umsatz werden von der niederländischen Kaffeerösterei erwartet, wenn die Übernahme wie geplant im April über die Bühne geht. Das Management rechnet mit einem Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent auf konstanter Währungsbasis.
Beim Gewinn je Aktie peilt Keurig Dr Pepper ein niedriges zweistelliges Wachstum an. Davon stammen 4 bis 6 Prozent aus dem eigenständigen Geschäft, weitere 6 bis 7 Prozentpunkte soll JDE Peet’s beisteuern.
Frisches Kapital beruhigt die Märkte
Das eigentliche Problem war die Verschuldung. Mit einem Verhältnis von Schulden zu Gewinn von ursprünglich 5,6 drohte der Abstieg ins Ramsch-Rating. Moody’s und S&P hatten bereits mit Herabstufungen gedroht. Jetzt kommt Bewegung in die Sache. Zusätzliche 1,5 Milliarden Dollar fließen von Investoren wie T. Rowe Price, Apollo Global Management und KKR in Form von wandelbaren Vorzugsaktien.
Die Verschuldungsquote sinkt damit auf das 4,5-fache des Gewinns. Im Oktober lag sie noch bei 4,6, bei Bekanntgabe der Übernahme im August sogar bei 5,6. Das reicht, um die Investment-Grade-Ratings zu sichern. Die ursprünglich angedachte Teil-Börseneinführung der Getränkesparte ist damit vom Tisch. Das Unternehmen plant weiterhin, sich bis Ende 2026 in zwei eigenständige Firmen aufzuspalten: Global Coffee Co. und Beverage Co.
Für 2025 meldete Keurig Dr Pepper solide Zahlen. Der Umsatz stieg um 8,6 Prozent auf 16,6 Milliarden Dollar, der Gewinn je Aktie legte um 7,3 Prozent auf 2,05 Dollar zu. Besonders stark lief das US-Getränkegeschäft mit einem Plus von 12 Prozent im vierten Quartal, getrieben durch die Übernahme des Energy-Drink-Herstellers Ghost im Jahr 2024. Jetzt muss die Integration von JDE Peet’s gelingen. Die Weichen dafür sind gestellt.
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