Die Kering-Aktie hat aktuell den Rückwärtsgang eingelegt. Seit Wochenbeginn hat der Kurs des französischen Luxuswarenherstellers um zwölf Prozent nachgegeben. Was steckt hinter der Kursschwäche von Kering?
Schwache Zahlen
Auslöser der Kursschwäche der Kering-Aktie waren die am Dienstag vorgelegten Zahlen für das erste Quartal 2026. Sie vielen schlechter aus als vom Markt erwartet.
Der Konzernumsatz sank auf bereinigter Basis um sechs Prozent auf ca. 3,6 Milliarden Euro.Das Sorgenkind von Kering ist ausgerechnet die Kernmarke Gucci.
Obwohl man auf einen Turnaround unter neuer Führung gehofft hatte, blieb das Geschäft hinter den Prognosen zurück. Investoren befürchten, dass die Neuausrichtung der Marke viel länger dauert und kostspieliger wird als geplant. Händler werteten die Zahlen als indirekte Gewinnwarnung, da die Stabilisierung der Margen bei Gucci weiterhin ausbleibt.
Ein wesentlicher externer Faktor belastet diese Woche den gesamten Luxussektor, trifft Kering jedoch besonders hart: der Konflikt im Iran. Er hat die Kauflaune in der Golfregion getrübt und sorgt zudem für einen Rückgang im Reiseverkehr.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Auch die beiden französischen Wettbewerber LVMH und Hermès sorgten zum Wochenbeginn für Enttäuschung an der Börse. Luxus scheint derzeit nicht nur bei vielen Konsumenten out zu sein, sondern auch bei Anlegern.
Kering will mittelfristig die 2025 verbuchte operative Marge von 11,1 Prozent mehr als verdoppeln und bis 2029 wieder zu nachhaltigem Wachstum zurückkehren. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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