Minus 40 Prozent innerhalb der letzten sechs Monate: Die Aktie von Hensoldt schwächelt. Sie pendelt derzeit bei über 67 Euro. Trotz guter Nachrichten fehlt der Schwung. Selbst frische Kaufempfehlungen können den Abwärtstrend bislang nicht stoppen. Anleger fragen sich: Was bremst den Rüstungswert?
Hensoldt Aktie Chart
Hensoldt: Das sind die Stärken!
Ein Hoffnungsschimmer kommt von Bank of America. Analysten haben die Aktie hochgestuft. Das Urteil lautet jetzt „Kaufen“. Das Kursziel liegt 88,50 Euro und signalisiert ein deutliches Aufwärtspotenzial.
Treiber der positiven Sicht ist die wachsende Bedeutung von Luftverteidigung. Neue geopolitische Spannungen verstärken diesen Trend. Genau hier verdient Hensoldt den Großteil seines Geldes.
Auch andere Branchenplayer wie BAE Systems, Leonardo oder Thales profitieren davon. Hensoldt sitzt also eigentlich im richtigen Markt. Rund zwei Drittel des Umsatzes stammen aus diesem Bereich.
Hensoldt: Das ist das Problem!
Die Geschäftszahlen liefern jedoch ein gemischtes Bild. Der Gewinn ist um 17,6 Prozent auf 89 Mio. Euro gesunken. Gleichzeitig bestätigt Hensoldt seine Wachstumsziele. Umsatz und Marge sollen weiter steigen. Auch die Dividende wird leicht erhöht. Klingt solide, reißt aber niemanden vom Hocker.
Immerhin: Weitere Analysten werden optimistischer. Jefferies sieht steigende Aufträge und hebt die Bewertung an. Kepler Cheuvreux zeigt sich ebenfalls weniger skeptisch.
Hensoldt: Für Anleger heißt das!
Unterm Strich bleibt ein widersprüchliches Bild. Starkes Geschäftsfeld trifft auf enttäuschte Börse. Die Story stimmt, die Aktie hinkt hinterher. Für Anleger heißt das: Wer die Aktie hat, kann sie behalten. Er braucht aber Geduld. Ein Einstieg drängt sich derzeit jedoch nicht auf. Interessierte setzen die Aktie von Hensoldt auf die Watchlist.
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