Auf den ersten Blick klingt es wie ein Witz: Der Nahost-Konflikt treibt die Benzin- und Dieselpreise kräftig in die Höhe, doch die Massen stürmen nicht zu den Elektroautos. Stattdessen bleibt der ersehnte Boom für Tesla & Co. einfach aus.
Tesla: Hier hakt’s gewaltig!
Klar, die Leute gucken sich E-Autos mittlerweile deutlich öfter an und informieren sich fleißig. Aber beim Unterschreiben des Kaufvertrags machen die meisten dann doch einen Rückzieher. Der Knackpunkt: Autos sind generell sauteuer geworden, und Kredite kosten aktuell richtig Zinsen. Das hält viele vom Neuwagenkauf ab – egal ob Stromer oder Benziner.
Tesla Aktie Chart
Die nackten Zahlen sind ernüchternd. Der US-Markt für Elektroautos dürfte im ersten Quartal richtig Federn lassen. Auch Tesla liefert weniger Autos aus als im Vorjahr. Von einem echten Nachfrageschub kann keine Rede sein.
Tesla: Das Preis-Dilemma
Stromer sind im Schnitt immer noch etliche Tausender teurer als vergleichbare Verbrenner. Tesla spielt sowieso in der höheren Liga, und die fetten Rabatte von früher sind weitgehend passé. Gleichzeitig werben die klassischen Hersteller mit dicken Preisnachlässen – da wirkt der Elektro-Traum plötzlich weniger verlockend.
Obendrauf streicht der Staat vielerorts die Zuschüsse und Steuer-Vorteile. Die finanzielle Hürde für ein neues E-Auto wird dadurch noch höher.
Tesla: Die Kunden sind einfach lahm
Ein kurzer Schock an der Zapfsäule reicht eben nicht aus, um das Verhalten der Leute über Nacht zu ändern. Viele halten die Füße still und beobachten erst mal, wie sich die Preise weiter entwickeln. Manche Experten raten sogar: Jetzt bloß nicht überstürzt zuschlagen, der Markt ist gerade viel zu unruhig.
Fazit
Hohe Benzinpreise allein zaubern keinen E-Auto-Boom herbei. Wenn die Autos selbst teuer sind, die Finanzierung teuer ist und die Förderungen wegfallen, bleibt die große Welle aus. Und Tesla spürt das gerade schmerzhaft am eigenen Leib.
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