Eine Klage der Superlative erschüttert die Finanzwelt. Donald Trump hat JPMorgan Chase und CEO Jamie Dimon vor Gericht in Miami-Dade, Florida verklagt. Der Vorwurf wiegt schwer: Die Bank soll mehrere seiner Konten und die verbundener Unternehmen aus politischen Gründen geschlossen haben. Trump fordert mindestens 5 Milliarden Dollar Schadensersatz.
Die Kontenschließungen erfolgten Anfang 2021, kurz nach den Ereignissen am Capitol. Trump wirft der Bank vor, sozialem und politischem Druck nachgegeben zu haben. In der Klageschrift ist von „grundlosen ‚woken‘ Überzeugungen“ die Rede. Die Vorwürfe umfassen Geschäftsschädigung, Verletzung vertraglicher Pflichten und Verstöße gegen Floridas Gesetz zu unlauteren Handelspraktiken.
JPMorgan kontert mit klarer Ansage
Die Bank lässt die Anschuldigungen nicht auf sich sitzen. Sprecherin Patricia Wexler stellte unmissverständlich klar: JPMorgan schließe niemals Konten aus politischen oder religiösen Gründen. Nur wenn rechtliche oder regulatorische Risiken identifiziert würden, erfolge eine Kontenschließung. Die Klage sei ohne Grundlage.
Interessant ist Wexlers Forderung nach klareren Regeln. Sie will verhindern, dass der Bankensektor als politisches Werkzeug missbraucht wird. Ein Punkt, der in konservativen Kreisen seit Längerem diskutiert wird. Dort steht der Vorwurf im Raum, Finanzinstitute würden Kunden aus ideologischen Gründen diskriminieren.
Der Fall wird nun vor den Gerichten in Florida verhandelt. Für JPMorgan steht viel auf dem Spiel, nicht nur finanziell. Die Reputation der Bank könnte leiden, sollte sich der Vorwurf politisch motivierter Entscheidungen erhärten. Trump wiederum nutzt die Klage, um seine Kritik am Finanzsystem zu untermauern.
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