Die Investmentbank JPMorgan Chase hat im vergangenen Monat ein neues Produkt aufgelegt, das Anlegern ermöglicht, sich gegen die Verschuldung der großen Tech-Konzerne abzusichern. Der Basket umfasst Credit Default Swaps von Alphabet, Amazon, Meta, Microsoft und Oracle. Der Handel erfolgt in Paketen von 25 Millionen Dollar, wobei auf jedes Unternehmen 5 Millionen Dollar entfallen.
Hedgefonds und andere Investoren können mit diesem Instrument sowohl auf fallende als auch auf steigende Kurse der CDS setzen. Die Nachfrage nach solchen Absicherungen steigt rasant, da die Tech-Giganten in beispiellosem Tempo Kredite für den Ausbau ihrer KI-Infrastruktur aufnehmen. Bereits im November hatte Citadel Securities begonnen, Märkte für zwei Baskets von Unternehmensanleihen von vier dieser Hyperscaler zu stellen.
JPMorgan Chase & Co. Aktie Chart
Beispiellose Nachfrage nach Absicherung
Was vor einem Jahr praktisch nicht existierte, gehört heute zu den meistgehandelten US-Derivaten außerhalb des Finanzsektors. Die Swaps einzelner Unternehmen haben sich zu einem bedeutenden Markt entwickelt. Oracle führt dabei die Liste an. Die Credit Default Swaps des Softwarekonzerns sind mit durchschnittlich über 830 Millionen Dollar pro Woche die liquidesten Investment-Grade-CDS überhaupt.
JPMorgan ist nicht allein mit solchen Angeboten. Die Bank hat kürzlich auch Baskets von börsennotierten Unternehmen mit Exposure zum Private-Credit-Sektor zusammengestellt, die es Hedgefonds-Kunden ermöglichen, gegen diese Branche zu wetten. Die Wall Street nutzt offensichtlich die Gelegenheit und bedient die boomende Nachfrage nach Hedging-Instrumenten. Anleger befürchten zunehmend, dass die rasante Kreditaufnahme der Tech-Riesen ihre Portfolios belasten könnte. Der Markt für Absicherungen gegen KI-Schulden wächst schneller als erwartet.
JPMorgan-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue JPMorgan-Analyse vom 24. März liefert die Antwort:
Die neusten JPMorgan-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für JPMorgan-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
