Die philippinische Fast-Food-Kette Jollibee macht Ernst mit ihren internationalen Ambitionen. Das Auslandsgeschäft soll eigenständig werden und Ende 2027 an einer US-Börse notieren. Die Ankündigung vom 5. Januar zeigt bereits Wirkung. Die Aktie kletterte seit Jahresbeginn um knapp 16 Prozent nach oben. Die Marktkapitalisierung liegt mittlerweile bei rund 3,9 Milliarden Dollar.
Die Zahlen sprechen für sich. Von insgesamt 10.300 Filialen Ende des dritten Quartals entfielen bereits 6.800 auf das Auslandsgeschäft. Noch beeindruckender ist die Wachstumsrate. In den vergangenen 15 Quartalen legte das internationale Filialnetz um durchschnittlich 26,7 Prozent pro Jahr zu. Der Gesamtkonzern kam nur auf 15,1 Prozent Expansion.
CFO Shin sieht das Auslandsgeschäft bereit für Eigenständigkeit
Richard Shin, globaler Finanzchef von Jollibee, zeigt sich überzeugt von der Strategie. Es gebe viele Gründe zu glauben, dass das internationale Geschäft bereit für die Eigenständigkeit sei. Das Potenzial für weiteres Wachstum bleibe aufgrund der hohen Wachstumsrate bestehen. Die Aufspaltung vereinfache die Konzernstruktur und verbessere die Transparenz. Investoren könnten dann beide Geschäftsbereiche separat bewerten.
Die Wahl der USA als Börsenplatz ist kein Zufall. Dort finden sich erfahrene Investoren, die globale Konsumgüter- und Restaurantunternehmen zu schätzen wissen. Jollibee verspricht sich davon höhere Liquidität, tiefere Kapitalmärkte und eine breitere Analystenabdeckung. Mit Marken wie Jollibee, Chowking, Smashburger und Tim Ho Wan ist die Gruppe bereits in 33 Ländern aktiv.
Anleger sollten die Entwicklung bis 2027 genau verfolgen. Die starken Wachstumszahlen im Auslandsgeschäft könnten nach der Abspaltung noch stärker zur Geltung kommen. Bis dahin bleibt die Aktie in Manila notiert und dürfte von der positiven Stimmung weiter profitieren.
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