Johnson & Johnson: Mega-Deal!

Johnson & Johnson prüft den Verkauf seiner Orthopädie-Sparte für über 20 Milliarden Dollar. Private Equity und Konkurrenz zeigen Interesse.

Auf einen Blick:
  • Orthopädie-Einheit DePuy Synthes im Verkauf
  • Umsatz 2025: 9,3 Mrd. Dollar
  • Verkauf könnte über 20 Mrd. Dollar bringen
  • Private-Equity-Firmen und Wettbewerber als Käufer
  • Altlasten aus Implantat-Klagen bleiben relevant

Johnson & Johnson plant offenbar den Verkauf seiner Orthopädie-Sparte. Das Geschäft mit Hüft-, Knie- und Schulterimplantaten sowie chirurgischen Instrumenten könnte für über 20 Milliarden Dollar an den Markt gebracht werden. Private-Equity-Firmen gelten als die wahrscheinlichsten Käufer, doch auch Konkurrenzunternehmen aus der Medizintechnik könnten Interesse zeigen.

Johnson & Johnson: Darum geht es!

Die Sparte, bekannt unter dem Namen DePuy Synthes, erzielte 2025 einen Umsatz von 9,3 Mrd. Dollar. Johnson & Johnson hatte bereits 2025 angekündigt, die Einheit innerhalb von 18 bis 24 Monaten auszugliedern. Es wäre die zweite große Abspaltung in kurzer Zeit, um sich stärker auf wachstumsstarke Bereiche im Gesundheitssektor zu konzentrieren.

Johnson & Johnson Aktie Chart

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Johnson & Johnson erstellt Finanzunterlagen und prüft mögliche Käufer. Mehrere große Private-Equity-Firmen diskutieren bereits Zusammenschlüsse, um das Geschäft zu übernehmen. Die Transaktion soll voraussichtlich bis Mitte 2026 vorangetrieben werden, konkrete Updates sind bislang nicht geplant.

Das müssen Anleger beachten!

Für Anleger könnte der Schritt mehrere Chancen und Risiken bergen. Der Verkauf würde Kapital freisetzen und die Bilanz entlasten. Gleichzeitig reduziert Johnson & Johnson damit ein Segment mit stabilen Einnahmen. Langfristig könnte das Unternehmen sich so stärker auf margenstärkere und wachstumsstarke Bereiche wie Pharma und Medizintechnik konzentrieren.

Zudem ist die Orthopädie-Einheit nicht frei von Altlasten. In der Vergangenheit sah sich DePuy Synthes tausenden Klagen wegen Designfehlern bei Hüftimplantaten gegenüber. Bis Anfang Februar 2026 waren noch 128 von rund 10.600 Ansprüchen offen. Ein Verkauf könnte diese Rechtsrisiken auf die neuen Eigentümer übertragen.

Kurzum: Johnson & Johnson setzt auf strategische Straffung. Anleger sollten die geplante Abspaltung und potenzielle Käufer genau beobachten, da sie Einfluss auf den Kurs und die Bewertung des Konzerns haben könnten. Das nächste halbe Jahr dürfte entscheidend sein.

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