Ende August markierte Johnson & Johnson noch ein Rekordhoch, inzwischen hat die Aktie deutlich Boden verloren. Charttechnisch ist die Abwärtsbewegung womöglich noch nicht ausgelaufen. Eine Woche vor den Quartalszahlen rücken mehrere Unterstützungen in den Blick.
Vom Rekord zum Verkaufssignal
Das Hoch lag bei 281,07 US-Dollar. Schon damals zeichnete sich ein steigendes Dreieck mit bärischer Ausrichtung ab. Ein Bruch der Marke von 260 US-Dollar galt als mögliches Verkaufssignal, und genau das trat wenig später ein.
Seither fiel die Aktie bis in den Bereich der Zwischentiefs von Anfang August zurück, der bei 254 US-Dollar liegt. Zuletzt notierte der Titel bei etwa 253 US-Dollar.
Wo die nächsten Haltepunkte liegen
Nach unten sehen Chartanalysten zwei Zielmarken. Die erste liegt bei 244,59 US-Dollar. Darunter verläuft der 200-Tage-Durchschnitt bei 238,83 US-Dollar. Ein Rückgang bis dorthin könnte eine umfassendere Konsolidierung einläuten.
Kurzfristig ist allerdings auch eine Gegenbewegung denkbar, denn die Aktie gilt als überverkauft. Ein Anstieg bis 265 US-Dollar läge im Rahmen. Dieser Bereich könnte aus technischer Sicht interessant sein, um auf höherem Niveau Short-Positionen aufzubauen.
Das Bild hellt sich erst deutlich auf, wenn die Aktie über 273,70 US-Dollar steigt. Dann rückte das Rekordhoch bei 281,07 US-Dollar wieder in Reichweite.
Zahlen als Katalysator
Am 13. Oktober legt der Konzern die Zahlen zum abgelaufenen Quartal vor. Rund um die Veröffentlichung ist mit deutlich erhöhten Kursschwankungen zu rechnen. Fällt die Aktie vorher unter die Marke von 249,68 US-Dollar, rückt die Zone um 245 US-Dollar in Griffweite. Ein Anstieg über 257,60 US-Dollar wäre der erste Hinweis, dass die Gegenbewegung trägt.
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