Johnson & Johnson-Aktie: Durchbruch bei Lupus-Therapie!

Der Pharmariese meldet positive Phase-2-Ergebnisse für seinen FcRn-Blocker Nipocalimab

Auf einen Blick:
  • Nipocalimab erreicht primären Endpunkt in klinischer Studie
  • Erste positive Daten für FcRn-Blocker bei Lupus-Behandlung
  • Phase-3-Studie wird eingeleitet
  • Sicherheitsprofil entspricht früheren Untersuchungen

Johnson & Johnson meldet Fortschritte bei einer möglichen Lupus-Therapie und will eine Phase-3-Studie mit Nipocalimab starten. Auslöser ist eine vorangegangene Untersuchung, in der das Präparat den primären Endpunkt erreicht hat. Für den Konzern ist das ein potenziell wichtiger Schritt in einem Markt, der bei Autoimmunerkrankungen als attraktiv gilt.

Studie zeigt messbare Verbesserungen

In der abgeschlossenen Untersuchung erzielte ein statistisch signifikanter Anteil der mit Nipocalimab behandelten Patienten eine klinische Verbesserung. Bewertet wurde dies über den Systemic Lupus Erythematosus Responder Index, einen etablierten kombinierten Messwert für das Therapieansprechen bei systemischem Lupus erythematodes. Bei dieser Erkrankung richtet sich das Immunsystem gegen körpereigenes Gewebe und kann mehrere Organsysteme betreffen.

Johnson & Johnson teilte zudem mit, dass wichtige sekundäre und explorative Endpunkte erreicht wurden. Beim Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil habe sich ein Bild gezeigt, das mit früheren Studien übereinstimmt; neue Sicherheitssignale seien nicht identifiziert worden.

FcRn-Blockade liefert erstmals positive Lupus-Daten

Hervorgehoben wurde, dass es sich um die ersten positiven Ergebnisse eines experimentellen FcRn-Blockers bei Lupus handelt. Dieser Therapieansatz zielt darauf ab, in die Regulation bestimmter Antikörper einzugreifen. Gelingt es, die Effekte in der Phase 3 zu bestätigen, könnte Nipocalimab eine zusätzliche Behandlungsoption für eine Indikation werden, in der wirksame Therapien weiterhin begrenzt sind.

Der Schritt in die späte Entwicklungsphase zeigt, dass der Konzern die bisherigen Daten als ausreichend überzeugend bewertet. Für Anleger wird nun entscheidend sein, wie zügig die Phase-3-Studie vorankommt – und ob sich Wirksamkeit und Sicherheit in einer größeren Patientengruppe reproduzieren lassen.

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