Johnson & Johnson Aktie: Anleger zweifeln trotz Prognoseanhebung

Trotz überraschend starker Quartalszahlen und einer angehobenen Jahresprognose fällt der Aktienkurs von Johnson & Johnson. Grund sind schwache Ergebnisse im Medizintechnikbereich.

Auf einen Blick:
  • Umsatz und Gewinn übertreffen Erwartungen
  • Medizintechnik-Sparte bleibt hinter Prognosen
  • Onkologie-Präparate treiben das Wachstum
  • Neues Psoriasis-Medikament Icoytde im Fokus

Ein starkes Quartal, ein zufriedener Konzernchef – und trotzdem gibt die Aktie nach. Bei Johnson & Johnson zeigt sich am Mittwoch ein vertrautes Muster: Die Zahlen übertreffen die Erwartungen, doch der Markt reagiert verhalten. Der Grund liegt nicht im Kerngeschäft, sondern in einem Detail, das Anleger genauer betrachten.

Im zweiten Quartal erzielte der Pharmakonzern einen Umsatz von gut 25 Milliarden Dollar, ein Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte Gewinn kletterte um fast fünf Prozent auf 2,90 Dollar je Aktie. Beide Werte lagen über den durchschnittlichen Analystenschätzungen. Die Aktie gab dennoch im vorbörslichen Handel nach, phasenweise um rund 1,6 bis 2,0 Prozent auf etwa 248,80 Dollar.

Medizintechnik bremst, Onkologie zieht

Der Dämpfer kommt aus einer Sparte, die eigentlich als Wachstumstreiber gilt: Die Medizintechnik-Resultate blieben hinter den Erwartungen zurück. Getragen wurde das Quartal stattdessen von der Onkologie. Das Blockbuster-Präparat Darzalex gegen multiples Myelom sowie die Lungenkrebsmittel Rybrevant und Lazcluze lieferten die entscheidenden Impulse.

Konzernchef Joaquin Duato sprach von einem starken Jahresviertel und hob die Prognose für 2026 zum wiederholten Mal an. Der Erlös soll nun bis zu 101,4 Milliarden Dollar erreichen, nach zuvor 101,3 Milliarden. Beim bereinigten Gewinn je Aktie rechnet der Konzern mit 11,60 bis 11,75 Dollar, etwas mehr als die zuvor genannten 11,45 bis 11,65 Dollar.

Icoytde soll Stelara-Lücke schließen

Besonders im Blick steht das neue Psoriasis-Präparat Icoytde, für das nun das erste vollständige Umsatzquartal vorliegt. Finanzchef Joseph Wolk sieht darin Potenzial für mehrere Milliarden Dollar Jahresumsatz und nannte es gegenüber Bloomberg möglicherweise eines der erfolgreichsten Medikamente des Konzerns. Das Präparat soll die Lücke füllen, die der auslaufende Patentschutz von Stelara reißt – dessen Verkäufe rückläufig sind, seit die Exklusivität 2025 endete.

Über die Onkologie hinaus baut Johnson & Johnson auch im Bereich psychiatrischer Erkrankungen aus. Das im Vorjahr übernommene Schizophrenie- und Depressionsmittel Caplyta gehört inzwischen zum Portfolio. Trotz des heutigen Kursrückgangs bleibt die Aktie auf Zwölfmonatssicht mit einem Plus von mehr als 60 Prozent einer der stärksten Werte im Sektor.

Johnson & Johnson-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Johnson & Johnson-Analyse vom 16. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Johnson & Johnson-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Johnson & Johnson-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Johnson & Johnson: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)