JD.com bereitet sich auf eine Zäsur vor. Am Abend des 30. Mai startet das „618“-Shopping-Event, das in diesem Jahr unter völlig neuen Vorzeichen steht. Der Konzern nutzt das Großereignis als Rampe für eine massive KI-Offensive.
Milliarden-Wette auf künstliche Intelligenz
Die technologische Neuausrichtung lässt sich der Konzern einiges kosten. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Bereich KI sind im laufenden Jahr um über 200 Prozent gestiegen. Herzstück ist der KI-Assistent „JoyInside“, der in zehn Millionen Endgeräte integriert werden soll.
Künstliche Intelligenz soll künftig über 3.000 Szenarien in Logistik, Handel und Gesundheit steuern. JD.com reagiert damit auf das verlangsamte Wachstum im chinesischen Konsumgütermarkt und sucht nach neuen Effizienzgewinnen.
Burry-Einstieg und Marktdruck
Prominente Unterstützung erhält der Wert durch Michael Burry. Dessen Investmentgesellschaft Scion Asset Management signalisierte zuletzt neues Interesse an der Aktie. Burry sieht nach den Kurskapriolen der vergangenen zwölf Monate ein günstiges Zeitfenster für den Einstieg.
Zusätzliche Impulse liefert eine Partnerschaft mit Mastercard, die globale Zahlungs-Innovationen vorantreiben soll. Analysten von US Tiger Securities bleiben ebenfalls optimistisch. Sie bestätigen ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 35 US-Dollar.
Demgegenüber stehen schwache Einzelhandelsdaten aus China, die insbesondere das Geschäft mit Haushaltsgeräten belasten. Operativ wuchs der Umsatz zuletzt um 4,9 Prozent. Während das Kerngeschäft stabil bleibt, drücken Verluste in neuen Sparten wie den Lieferdiensten auf das Ergebnis.
An der Börse reagierten Investoren zuletzt nervös: Die Aktie verlor heute 3,59 Prozent auf 26,85 Euro. Trotz des aktuellen Rücksetzers liegt das Papier seit Jahresbeginn rund 6,5 Prozent im Plus. Die Umsatzdaten des anstehenden Shopping-Festivals werden nun zur Belastungsprobe für die neue KI-Strategie.
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