Jabil-Aktie: Trotzdem abgestraft!

Der Elektronikdienstleister Jabil übertrifft Umsatz- und Gewinnerwartungen deutlich und hebt die Jahresprognose an, wird aber dennoch mit Kursverlusten bestraft.

Auf einen Blick:
  • Gewinn je Aktie steigt um 39 Prozent auf 2,69 Dollar
  • Umsatz wächst um 23 Prozent auf 8,28 Milliarden Dollar
  • Jahresprognose für Umsatz und Gewinn angehoben
  • Aktie verliert vorbörslich trotz starker Zahlen 2 Prozent

Die Märkte sind manchmal unberechenbar. Jabil liefert starke Quartalszahlen ab, hebt die Prognose an und wird dennoch mit Kursverlusten von rund 1,4 Prozent vorbörslich bestraft. Der Gewinn je Aktie kletterte im zweiten Geschäftsquartal um 39 Prozent auf 2,69 Dollar. Analysten hatten nur 2,51 Dollar erwartet.

Der Umsatz legte im Quartal bis Ende Februar um etwa 23 Prozent auf 8,28 Milliarden Dollar zu. Auch hier lagen die Erwartungen mit 7,78 Milliarden Dollar deutlich niedriger. CEO Mike Dastoor macht vor allem das Segment Intelligent Infrastructure für die Stärke verantwortlich. Die Nachfrage nach Cloud- und Rechenzentrumsinfrastruktur bleibt robust.

Interessant ist auch die Entwicklung bei den regulierten Branchen. Automotive und erneuerbare Energien haben sich besser entwickelt als zu Jahresbeginn gedacht. Das diversifizierte Portfolio zahlt sich aus.

Jabil Inc. Aktie Chart

Die neue Prognose zeigt Zuversicht

Jabil hat die Jahresziele nach oben geschraubt. Beim Umsatz rechnet das Unternehmen nun mit 34 Milliarden Dollar statt zuvor 32,4 Milliarden Dollar. Der Konsens lag bei 32,57 Milliarden Dollar. Beim Gewinn je Aktie erwartet Jabil jetzt etwa 12,25 Dollar gegenüber der früheren Prognose von 11,55 Dollar. Analysten hatten 11,64 Dollar auf dem Zettel.

Für das laufende dritte Quartal peilt Jabil einen Umsatz zwischen 8,1 und 8,9 Milliarden Dollar an. Der Mittelwert von 8,5 Milliarden Dollar liegt über der Konsensschätzung von 8,05 Milliarden Dollar. Beim Gewinn je Aktie rechnet das Management mit 2,83 bis 3,23 Dollar.

Trotz dieser positiven Aussichten reagiert der Markt skeptisch. Möglicherweise haben Anleger noch höhere Erwartungen gehabt oder nehmen nach dem starken Lauf Gewinne mit. Die fundamentalen Daten sprechen jedenfalls eine klare Sprache. Wer langfristig denkt, sollte sich von der vorbörslichen Schwäche nicht beirren lassen.

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