Die ITM Power-Aktie verliert am Dienstag über fünf Prozent. Anleger dürften den Kursverlust gut verkraften, hat sich der Aktienkurs seit Anfang April doch fast verdreifacht. Gibt es denn schlechte Nachrichten vom britischen Wasserstoffunternehmen?
Plug Power sorgt für schlechte Stimmung
Nein, schlechte Nachrichten von ITM Power selbst sucht man heute vergeblich. Vielmehr dürfte es sich um einen Spillover-Effekt aus den USA handeln.
Das US-Wasserstoffunternehmen Plug Power stellte heute nämlich seine Zahlen vor und diese stießen bei Anlegern nicht auf Begeisterung. Auch die Plug Power-Aktie verlor am Nachmittag über drei Prozent.
Plug Power steigerte im ersten Quartal des Jahres zwar seinen Umsatz um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr, erwirtschaftete aber immer noch keinen Gewinn. Der Quartalsverlust lag bei rund 110 Millionen US-Dollar.
Ähnliche Herausforderungen
Die Zahlen von Plug Power dürften erneut die Sorgen von Anlegern schüren, dass der Hochlauf der globalen Wasserstoffwirtschaft viel langsamer voranreitet als noch vor ein paar Jahren euphorisch prognostiziert. Große Industriekunden zögern bei der finalen Investitionsentscheidung für teure Elektrolyseur-Projekte, weil staatliche Fördergelder in Europa und den USA nur schleppend fließen. Auch ITM Power muss weiterhin viel Geld in die Skalierung seiner Produktion und die Behebung technischer Kinderkrankheiten bei Großelektrolyseuren stecken.
Angesichts der sehr starken Kursentwicklung der ITM Power-Aktie in den letzten Wochen ist die Versuchung für Anleger groß, ihre Gewinne mitzunehmen. Bei Wasserstoffunternehmen weiß man schließlich nie, wann der nächste positive Kurskatalysator kommt.
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