iShares MSCI New Zealand ETF: MSCI-Reviews am 18. und 23. Juni

Der Neuseeland-ETF fällt auf ein Jahrestief, während wichtige MSCI-Entscheidungen und BIP-Daten anstehen.

Auf einen Blick:
  • ETF erreicht neues Jahrestief bei 38,85 Euro
  • Quartalsdividende von 0,4368 US-Dollar festgelegt
  • MSCI-Reviews und BIP-Daten im Fokus
  • NZX 50 zeigt sich trotz Schwankungen robust

Der iShares MSCI New Zealand ETF markiert zum Wochenstart ein neues Jahrestief. Bei 38,85 Euro schloss der Fonds am Montag. Innerhalb einer Woche verlor der Kurs rund 0,60 Prozent. Anleger blicken nun gespannt auf die kommenden Tage. Es stehen wichtige Index-Entscheidungen und neue Wirtschaftsdaten an.

Parallel dazu hat der ETF eine neue Dividende festgelegt. Für das abgelaufene Quartal schüttet der Fonds 0,4368 US-Dollar je Anteilsschein aus. Dieser Betrag liegt unter der vorangegangenen Zahlung. Stichtag für die Dividendenberechtigung war der 15. Juni.

MSCI-Reviews im Fokus

In dieser Woche stehen wegweisende Termine im Kalender. Der Indexanbieter MSCI veröffentlicht am 18. Juni seinen Bericht zur Marktzugänglichkeit. Am 23. Juni folgt die jährliche Überprüfung der Marktklassifizierung. Diese Termine beeinflussen oft die Gewichtung einzelner Aktien im Index.

Bereits Anfang Juni traten neue Regeln für den Streubesitz in Kraft. Diese methodische Änderung wirkt sich auf die Berechnung des sogenannten Foreign Inclusion Factor aus. Das betrifft direkt die Zusammensetzung des zugrunde liegenden MSCI New Zealand Index. Der ETF muss diese Änderungen zeitnah nachbilden.

Warten auf das Bruttoinlandsprodukt

Der neuseeländische Leitindex NZX 50 zeigte sich zuletzt volatil. Auf Wochensicht legte das Barometer zwar um 1,73 Prozent zu. Am Montag gab der Index allerdings leicht nach. Besonders die Schwergewichte a2 Milk und Fisher & Paykel Healthcare stützten zuletzt den Markt. Über den gesamten Monat betrachtet steht ein Plus von fast fünf Prozent zu Buche.

Am Donnerstag richten sich alle Augen auf die Wirtschaftsleistung Neuseelands. Analysten erwarten für das erste Quartal eine solide Erholung des Bruttoinlandsprodukts. Der Ölpreis-Schock belastet jedoch die Stimmung der Marktteilnehmer. Die Folgen des Nahost-Konflikts dürften sich hingegen erst in späteren Berichten zeigen.

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