Die Aussichten für Aktien aus Schwellenländern bleiben trotz jüngster Kursrücksetzer von optimistischen Wachstumsprognosen geprägt. Während steigende Renditen bei US-Staatsanleihen und eine wachsende Schuldenlast die Märkte belasten, setzen Analysten auf eine deutliche Gewinnbeschleunigung der Unternehmen im laufenden Jahr.
Der iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS markierte erst am Dienstag ein neues 52-Wochen-Hoch von 49,56 Euro. Seither gab das Papier leicht nach und notiert mit einem Abstand von 1,4 Prozent knapp unter diesem Spitzenwert.
Marktbeobachter blicken zuversichtlich auf die Ertragskraft der Unternehmen in den Emerging Markets. Besonders Technologieunternehmen wie TSMC, SK Hynix und Samsung stützen diese Einschätzung durch ihre starke Gewichtung in den Portfolios.
Diese positive Grundstimmung spiegelt sich auch in der mittelfristigen Kursentwicklung wider. Trotz der gestrigen Kursverluste weist der ETF auf Sicht von 30 Tagen ein Plus von 3,5 Prozent auf.
Die Erholung der Technologiewerte an der Nasdaq, die zuletzt Rekordstände erreichte, wirkte sich zeitweise stützend auf die asiatischen Handelsplätze aus. Insbesondere der südkoreanische KOSPI-Index profitierte am Mittwoch von dieser Dynamik.
Verschuldung erreicht kritische Marke
Dem Ertragspotenzial stehen jedoch wachsende makroökonomische Risiken gegenüber. Das Institute of International Finance (IIF) berichtet, dass die Verschuldung der Schwellenländer im ersten Halbjahr 2026 um 6,5 Billionen US-Dollar gestiegen ist. Damit erreichte die Gesamtschuld einen Rekordwert von mehr als 110 Billionen US-Dollar. Diese Entwicklung wird maßgeblich von China angeführt und erhöht die Sensibilität der Märkte für Zinsänderungen in den USA.
Zudem belasten die steigenden Renditen am Anleihenmarkt die Attraktivität von Aktien. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen überschritt in diesem Monat zeitweise die Marke von 5 Prozent.
Laut JPMorgan liegt eine kritische Schwelle für die Aktienmärkte bei einer Rendite zwischen 5,5 und 6,0 Prozent. Diese Zinsangst führte bereits im Juni zu massiven Kapitalabflüssen aus Schwellenländeraktien, wobei Anleger netto über 46 Milliarden US-Dollar aus Märkten wie Südkorea und Taiwan abzogen.
Regionaler Fokus auf Indien und Südkorea
Innerhalb der Schwellenländer zeigen sich deutliche Unterschiede in der Performance. Indien belegte im August erneut den Spitzenplatz in einem Schwellenländer-Ranking des Medienhauses Mint. Das indische Bruttoinlandsprodukt wuchs im Zeitraum von April bis Juni um 7,8 Prozent.
Experten erwarten für das kommende Geschäftsjahr eine Fortsetzung dieses Wachstums mit Raten zwischen 7,0 und 7,3 Prozent, wenngleich baldige Zinserhöhungen durch die dortige Zentralbank drohen könnten.
In Südkorea treibt vor allem der Halbleitersektor die wirtschaftliche Erholung voran. Die Exporte des Landes stiegen in den ersten 20 Tagen des Septembers um über 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Besonders beeindruckend zeigten sich dabei die Halbleiterexporte mit einem Zuwachs von mehr als 250 Prozent. Diese technologische Dominanz bleibt ein zentraler Faktor für Anleger, die über breit gestreute Ansätze wie den MSCI Emerging Markets IMI investieren. Zugleich warnt die UBS vor den Risiken der hohen US-Renditen, sieht aber weiterhin selektive Chancen in asiatischen Kreditmärkten.
iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS-Analyse vom 24. September liefert die Antwort:
Die neusten iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
