Die Börsengeschichte von iRobot hat ihr finales und für Altaktionäre bitteres Ende erreicht. Mit dem offiziellen Abschluss der Übernahme durch Picea Robotics und dem Austritt aus dem Insolvenzverfahren Chapter 11 herrscht nun traurige Gewissheit: Die bisherigen Aktien sind wertlos und das Unternehmen verlässt das öffentliche Börsenparkett.
Die wichtigste Nachricht für Investoren lässt keinen Interpretationsspielraum: Sämtliche Stammaktien wurden annulliert. Gemäß dem vom Insolvenzgericht in Delaware bestätigten Umstrukturierungsplan führt die Akquisition zur Löschung der bestehenden Anteile. Für die bisherigen Eigentümer bedeutet dieser Schritt den Totalverlust, da die Papiere keinen inneren Wert mehr am neu formierten Unternehmen repräsentieren.
Warnung vor Restnotierungen
Zwar tauchen an den außerbörslichen Märkten (OTC) vereinzelt noch Kurse im Bereich von 0,05 US-Dollar auf, doch Anleger sollten sich hier keinen Illusionen hingeben. Diese Restwerte spiegeln keine reale Beteiligung am operativen Geschäft wider und basieren auf Spekulationen ohne fundamentale Grundlage. Das Handelsvolumen ist dementsprechend fast vollständig zum Erliegen gekommen. iRobot befindet sich bereits im Prozess, die Börsennotierung formell zu beenden und die Berichtspflichten gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC einzustellen.
Neustart als Privatunternehmen
Der Eigentümerwechsel markiert das Ende der Unabhängigkeit des Saugroboter-Pioniers. Picea Robotics, zuvor bereits Fertigungspartner und Kreditgeber, hält nun 100 Prozent der Anteile am reorganisierten Unternehmen. iRobot operiert ab sofort als private Gesellschaft mit einer bereinigten Bilanz, nachdem im Zuge des Chapter-11-Verfahrens signifikante Schulden abgebaut wurden. Der Hauptsitz im US-Bundesstaat Massachusetts bleibt bestehen, ist für Börsianer jedoch nun irrelevant.
Für Marktteilnehmer ist die Akte iRobot damit endgültig geschlossen. Während die Marke und die Produkte weiter existieren, ist das Finanzinstrument „iRobot Aktie“ Geschichte. Der Fokus liegt nun ausschließlich auf der operativen Integration unter dem neuen chinesischen Mutterkonzern, ohne Beteiligung der Öffentlichkeit.
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