IREN hat am Freitag im Sog des Ausverkaufs bei Technologie- und kryptonahen Aktien 4,5% verloren. Medienberichten zufolge belasteten Sorgen über die hohen Ausgaben für KI-Infrastruktur nach Ergebnissen und Unternehmensmeldungen von Amazon und Intel das Papier. Schwäche am Bitcoin-Markt kam als weiterer Belastungsfaktor hinzu.
Zweifel an den KI-Investitionen
Im Mittelpunkt der Marktbedenken stand Medienberichten zufolge die Frage, ob die umfangreichen KI-Investitionen ausreichende Erträge erwirtschaften werden. Die Berichte verwiesen auf schwächer als erwartete Ergebnisse oder Ausblicke von Amazon und Intel. Bereits zuvor hatten die Investitionsausgaben bei Microsoft und Alphabet Sorgen ausgelöst.
Zusätzlichen Druck auf Kryptowerte brachte demnach ein gemeldeter Sicherheitsvorfall bei Binance mit einem Umfang von $6,3 Milliarden. Die Belastungen für IREN wurden damit sowohl dem Technologieumfeld als auch dem Kryptomarkt zugeschrieben.
Europa-Ausbau und Quartalszahlen im Blick
IREN hatte am 21. Oktober einen geplanten KI-Rechenzentrumscampus im spanischen Badajoz angekündigt. Die vorgesehene Leistung beträgt 300 Megawatt; einen ersten Betriebsstart strebt das Unternehmen für 2028 an. Nach Unternehmensangaben liegt für das Vorhaben eine Genehmigung für Tiefbauarbeiten vor.
Zudem gründete IREN die Einheit IREN Europe und ernannte Roberto Purcaro zum Exekutivdirektor für Europa. Ángel Corcóstegui wurde zum Vorsitzenden des europäischen Verwaltungsrats ernannt. Die Schritte gehören zur angekündigten Expansion des Unternehmens in Europa.
Am 5. November 2026 will IREN die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres FY27 veröffentlichen. Das Unternehmen hatte den Termin am 22. Oktober angekündigt; der Berichtszeitraum endete am 30. September. Für den Veröffentlichungstag ist außerdem eine Telefonkonferenz um 17 Uhr Eastern Time vorgesehen.
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