IREN Aktie: Nach 19,6% Sprung folgt 8,7% Rutsch

Trotz eines 2,8-Milliarden-Dollar-Vertrags fällt die IREN-Aktie wieder unter das Niveau vor der Bekanntgabe. Ungesicherte Umsatzanteile und ein Vergütungspaket verunsichern Anleger.

Auf einen Blick:
  • Kursrallye nach Milliarden-Deal verpufft
  • Ungesicherte Umsatzanteile sorgen für Skepsis
  • Vergütungspaket und Aktienprogramm belasten
  • Charttechnisch deutlich unter 52-Wochen-Hoch

Ein Auftragsvolumen von 2,8 Milliarden Dollar lässt die IREN-Aktie an einem Tag um fast 20 Prozent steigen. Fünf Handelstage später steht der Kurs tiefer als zuvor. Beim Anbieter von KI-Cloud- und Bitcoin-Mining-Infrastruktur prallt Euphorie über neue Verträge auf tiefes Misstrauen der Anleger.

Am Dienstag fällt die Aktie um 2,80 Prozent auf 31,07 Euro. Das markiert vorerst den Tiefpunkt einer wilden Achterbahnfahrt der vergangenen zwei Wochen.

Freitags-Rutsch beendet Wochengewinn

Am 20. Juli schnellt die Aktie um 19,6 Prozent nach oben. Auslöser sind neue Cloud-Verträge mit KI-Entwicklern im Volumen von 2,8 Milliarden Dollar. Die Deals heben das Jahresziel für den annualisierten Umsatz im AI-Cloud-Geschäft auf über 4 Milliarden Dollar, rund 85 Prozent davon sind bereits gesichert.

Am Freitag kippt die Stimmung. Die Aktie verliert 8,7 Prozent.

Für die Woche bleibt dennoch ein Plus von 10,3 Prozent. Damit schlägt IREN den Nasdaq, der im selben Zeitraum 2 Prozent verlor, um rund zwölf Prozentpunkte.

Fed-Entscheidung und Big-Tech-Zahlen im Fokus

Diese Woche richtet sich der Blick auf die großen KI-Käufer. Microsoft, Amazon und Meta legen ihre Quartalszahlen vor. Investoren achten besonders auf Investitionsausgaben und Profitabilität, Microsoft zählt selbst zu den Kunden von IREN.

Parallel tagt die US-Notenbank am 28. und 29. Juli. Futures-Daten deuteten zuletzt auf eine Wahrscheinlichkeit von 38 Prozent für eine Zinserhöhung um einen Viertelpunkt hin. Eine straffere Geldpolitik würde die Bewertungshürde für wachstumsstarke Infrastruktur-Aktien wie IREN weiter anheben.

Vertragsdetails werfen Fragen auf

Trotz der positiven Schlagzeilen bleibt eine Lücke zwischen Zielen und tatsächlich gesicherten Verträgen. Das Gesamtziel von 4,4 Milliarden Dollar an annualisiertem Umsatz setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen:

  • Microsoft-Vertrag: erwartet 1,9 Milliarden Dollar
  • Nvidia-Kontrakt: 700 Millionen Dollar
  • Geplante GPU-Einsätze: 1,8 Milliarden Dollar, basierend auf unternehmenseigenen Annahmen
  • Bereits fest unter Vertrag: 3,1 Milliarden Dollar
  • Außerhalb fester Verträge: rund 1,3 Milliarden Dollar, etwa 30 Prozent des Ziels

Genau dieser ungesicherte Anteil sorgt für Skepsis am Markt.

Vergütungspaket und Kapitalerhöhung belasten zusätzlich

Zur Verunsicherung trägt auch die Kapitalstruktur bei. Ein Vergütungspaket für Führungskräfte im Volumen von 800 Millionen Dollar sorgt für Kritik. Hinzu kommt ein Aktienprogramm über 6 Milliarden Dollar, das laufend neue Aktien an der Börse ausgibt.

Händler fragen sich, wie viel vom KI-Boom am Ende bei den bestehenden Aktionären ankommt.

Charttechnik bleibt angeschlagen

Die Charttechnik untermauert die vorsichtige Stimmung. Der aktuelle Kurs liegt rund 54,72 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 68,61 Euro, das die Aktie im November erreichte.

Trotz der Turbulenzen steht die Aktie binnen zwölf Monaten noch immer 117 Prozent im Plus – Ausdruck der Neubewertung vom Bitcoin-Miner zum KI-Cloud-Anbieter. Die Zahlen der Hyperscaler und die Fed-Entscheidung liefern in dieser Woche die nächsten Belastungsproben für diese Erzählung.

IREN Ltd. (ex Iris Energy)-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IREN Ltd. (ex Iris Energy)-Analyse vom 28. Juli liefert die Antwort:

Die neusten IREN Ltd. (ex Iris Energy)-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IREN Ltd. (ex Iris Energy)-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

IREN Ltd. (ex Iris Energy): Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)