IREN hat Medienberichten vom 21. Oktober zufolge eine Genehmigung für vorbereitende Bauarbeiten an seinem geplanten Rechenzentrum in Badajoz erhalten. Sie erlaubt die Vorbereitung des Geländes und Fundamentarbeiten für den spanischen Campus mit einer geplanten Leistung von rund 300 Megawatt. Für die Errichtung der Gebäude benötigt IREN eine separate Genehmigung.
Spanien-Projekt mit gestuftem Baustart
Der Baubeginn wird den Berichten zufolge zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erwartet. IREN hatte am 21. Oktober angekündigt, den Campus für KI-Rechenzentren zu entwickeln; die erste Inbetriebnahme ist für 2028 vorgesehen.
Für den europäischen Ausbau hat das Unternehmen IREN Europe gegründet. Roberto Purcaro wurde zum geschäftsführenden Direktor für Europa ernannt, Ángel Corcóstegui zum Vorsitzenden des europäischen Verwaltungsrats.
Bestehende Technik als Finanzierungssicherheit
Zur Finanzierung bereits eingesetzter KI-Infrastruktur haben IREN und Wingspire Equipment Finance eine Ausrüstungsfinanzierung über 363 Millionen $ abgeschlossen. Die Transaktion refinanziert GPU-Server und Netzwerksysteme, die bereits Umsätze erwirtschaften.
Nach Angaben von Wingspire ist die Finanzierung hauptsächlich durch die Ausrüstung besichert und durch mehrjährige Kundenverträge unterlegt. Wingspire organisierte dafür eine Gruppe aus sechs Kreditgebern, zu der Eldridge Capital Management und Silver Point Capital mit wesentlichen Zusagen gehören.
Auch in Australien verfolgt IREN Ausbaupläne: Das vor rund zwei Wochen angekündigte Redbank-Projekt nahe Wagga Wagga sieht einen Campus mit 900 Megawatt vor. Nach Unternehmensangaben befindet sich das Vorhaben in einer frühen Prüfphase; IREN arbeitet auf einen Netzanschluss ab 2029 hin.
Am 5. November 2026 will IREN die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 vorlegen. Das Berichtsquartal endete am 30. September 2026. Die begleitende Telefonkonferenz ist für 17 Uhr Eastern Time angesetzt.
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