Wer mehr als 50.000 Nvidia Blackwell Ultra GPUs aufstellen will, der muss sich auch Gedanken machen, wie die Dinger miteinander reden. IREN hat das offenbar getan und sich dafür BE Networks ins Boot geholt. Gemeinsam soll die Netzwerkarchitektur für diesen geplanten Großeinsatz simuliert und validiert werden, Plattform ist das DSX Air-System von BE Networks.
Kein Kaufen ohne Testen
Der Schritt klingt technisch, ist aber strategisch nachvollziehbar. Wer Rechenzentren in dieser Größenordnung plant, kann sich Netzwerkfehler nicht erst beim Go-live leisten. Die Simulation vorab ist also weniger eine Spielerei als eine schlichte Notwendigkeit. Dass IREN das öffentlich kommuniziert, zeigt wohl auch: Man will zeigen, dass man weiß, was man tut.
IREN Limited Aktie Chart
Die Aktie hat schon vorgelegt
Die IREN-Aktie ist in den vergangenen 30 Tagen um rund 28 Prozent gestiegen, auf Jahressicht liegt das Plus bei knapp 49 Prozent. Der Markt preist also schon einiges ein. Ob der Blackwell-Deal allein reicht, um die Bewertung zu tragen, ist eine andere Frage. Die nächsten Zahlen kommen erst Ende August, bis dahin lebt die Aktie von Meldungen wie dieser.
Und die klingen gut. Ob sie auch gut enden, zeigt sich, wenn die 50.000 GPUs tatsächlich laufen.
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