IREN Aktie: 40 Prozent Einbruch in 30 Tagen

Iris Energy verfolgt einen milliardenschweren Umbau zum KI-Rechenzentrum-Anbieter, während ein massiver Kursverlust und Bedenken wegen Aktienverwässerung die Stimmung belasten.

Auf einen Blick:
  • Kurssturz von fast 40 Prozent
  • Milliardenschwerer KI-Infrastruktur-Ausbau
  • Aktienzuteilung für CEOs sorgt für Unmut
  • Neuer Sicherheitschef von Nvidia verpflichtet

Vom Bitcoin-Mining zur künstlichen Intelligenz: Iris Energy steckt mitten im radikalen Umbruch. Dieser Plan kostet Milliarden und belastet aktuell das Vertrauen der Anleger massiv.

Wettbewerb durch Meta Platforms

Meta Platforms plant offenbar den Einstieg in den Markt für kommerzielle Cloud-Infrastruktur. Damit bekommt Iris Energy einen übermächtigen Konkurrenten im Geschäft mit KI-Rechenzentren. Anleger reagieren nervös auf diesen potenziellen Rivalen im Silicon Valley.

Zusätzlichen Druck erzeugt die interne Vergütungspolitik. Eine Aktienzuteilung im Wert von 800 Millionen US-Dollar für die CEOs stößt auf Unverständnis. Parallel dazu benötigt das Unternehmen Milliarden für den Ausbau der KI-Infrastruktur. Es droht eine deutliche Verwässerung der bestehenden Anteile.

Tiefe Spuren im Chart

An der Börse hinterlassen diese Faktoren deutliche Spuren. In den vergangenen 30 Tagen brach der Kurs um fast 40 Prozent ein. Aktuell notiert das Papier bei 30,76 Euro — weit entfernt von den Höchstständen des vergangenen Jahres.

Iris Energy will sich vom reinen Krypto-Geschäft lösen. Der Fokus liegt nun auf Datenzentren für High-Performance Computing. Um diesen Wandel abzusichern, verpflichtete das Management Eric Hammersley als Sicherheitschef. Er bringt weitreichende Erfahrung von Nvidia und Nutanix mit in das Unternehmen.

Der Erfolg des Konzerns hängt nun primär an der Finanzierung. Das Management muss den gewaltigen Kapitalbedarf decken, ohne die Aktionäre durch neue Aktienausgaben zu stark zu belasten. Ohne frisches Kapital bleibt der ambitionierte Zeitplan für die eigene AI-Cloud gefährdet.

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