IREN Aktie: 3,4-Milliarden-Nvidia-Vertrag treibt KI-Wende

IREN übernimmt spanische Nostrum Group und sichert sich 490 Megawatt Strom für KI-Infrastruktur. Nvidia-Deal treibt Cloud-Wachstum.

Auf einen Blick:
  • Übernahme der spanischen Nostrum Group
  • Nvidia-Vertrag über 3,4 Milliarden Dollar
  • Kooperation mit Microsoft in Texas
  • Aktienkurs legt um 460 Prozent zu

IREN setzt alles auf die Karte KI. Der ehemalige Bitcoin-Miner transformiert sein Geschäftsmodell radikal zum Infrastruktur-Anbieter für Künstliche Intelligenz. Die jüngste Expansion nach Europa untermauert diesen Kurswechsel.

Brückenkopf in Spanien

Das Unternehmen übernimmt die spanische Nostrum Group. Dieser Zukauf sichert IREN eine Stromkapazität von 490 Megawatt und den ersten formellen Markteintritt in Europa. Über 50 Fachkräfte wechseln im Zuge des Deals zum Konzern.

Milliarden-Deals mit Nvidia und Microsoft

Die Zahlen belegen den Wandel. Während die Einnahmen aus dem Mining auf 111,2 Millionen US-Dollar sanken, legte das KI-Cloud-Geschäft auf 33,6 Millionen US-Dollar zu. Ein massiver Vertrag mit Nvidia über 3,4 Milliarden US-Dollar treibt das Wachstum voran.

Parallel dazu kooperiert IREN mit Microsoft in Texas. Dort unterstützt das Unternehmen eine milliardenschwere Cloud-Initiative. Bis Ende 2026 strebt das Management einen annualisierten Umsatz von 3,7 Milliarden US-Dollar an. Das Ziel: eine enorme Kapazität für KI-Anwendungen.

Bewertung und Risiken

Die Aktie spiegelt den Optimismus wider. Auf Jahressicht legte der Kurs um rund 460 Prozent zu. Aktuell notiert das Papier bei 51,68 Euro und hält sich damit stabil über dem 50-Tage-Durchschnitt von 45,49 Euro. Ein Relative-Stärke-Index von 53 signalisiert ein ausgeglichenes Marktumfeld.

Analysten mahnen jedoch zur Vorsicht bei der Finanzierung. Das kapitalintensive Wachstum könnte weitere Kapitalerhöhungen und damit eine Verwässerung für Altaktionäre nach sich ziehen. Die Skalierung der spanischen Standorte bleibt der nächste wichtige Meilenstein im laufenden Turnaround.

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