IonQ hat gestern im Sog eines breiten Ausverkaufs bei Technologiewerten 2,7% verloren. Medienberichten zufolge belasteten Sorgen über die Erträge aus KI-Ausgaben nach den Zahlen von Amazon und Intel auch Quantencomputing-Aktien. Hinzu kam eine schwächere Gewinnprognose von Intel.
Forschungsförderung innerhalb bestehender Vereinbarung
Abseits des Börsenumfelds meldete IonQ am Dienstag eine Anschlussfinanzierung des Air Force Research Laboratory über 7,5 Millionen $. Das Geld ist für die zweite Phase der Arbeiten vorgesehen, mit denen IonQ sein Quantennetzwerk ausbauen will.
Nach Unternehmensangaben war diese Förderung bereits in der ursprünglich angekündigten Zusammenarbeit über 21,1 Millionen $ vorgesehen. Es handelt sich damit nicht um zusätzliche Mittel über den vereinbarten Rahmen hinaus. Die Arbeiten betreffen die Weiterentwicklung des Quantennetzwerks.
Kapitalaufnahme und Ausbaupläne als Hintergrund
Vor rund zwei Wochen schloss IonQ eine Aktienfinanzierung über 2,0 Milliarden $ ab. Laut Pflichtmitteilung umfasste die Transaktion 20,5 Millionen Stammaktien sowie vorfinanzierte Optionsscheine auf 29,5 Millionen Aktien.
Hinzu kamen Optionsscheine für weitere 100 Millionen Aktien, die zu einem Preis von 69,46 $ je Aktie ausgeübt werden können.
Vor gut drei Wochen vereinbarte IonQ außerdem die Übernahme von Elisity im Rahmen einer reinen Aktientransaktion mit einem Wert von bis zu 1,3 Milliarden $. Die geplante Übernahme soll IonQs Fähigkeiten im Bereich Quantensicherheit mit der Zero-Trust-Plattform von Elisity verbinden.
Vor rund zwei Wochen eröffneten IonQ und die University of Cambridge zudem das IonQ Quantum Innovation Centre am Cavendish Laboratory. IonQ kündigte an, an der Universität einen Superion-Quantencomputer mit 256 Qubits sowie ein Netzwerk zur Verteilung quantenmechanischer Verschränkung zu installieren.
Stand heute, 31. Oktober: IonQ – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in IonQ investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 31. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
