IonQ-Aktie: Durchbruch in Südkorea geplant!

IonQ liefert sein Tempo-100-Quantensystem nach Südkorea und integriert es in den größten Hochleistungsrechner des Landes.

Auf einen Blick:
  • IonQ liefert 100-Qubit Tempo-System an KISTI in Südkorea
  • Erste hybride Quanten-HPC-Integration vor Ort in Korea geplant
  • Zugang für Forscher und Unternehmen über sichere Cloud
  • Aktie notiert aktuell bei 53,26 Dollar mit leichtem Minus

Die IonQ-Aktie lag heute bei 53,26 Dollar und verlor 1,1 Prozent. Parallel dazu meldete das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit dem Korea Institute of Science and Technology Information (KISTI): IonQ will ein Quantensystem der nächsten Generation nach Südkorea liefern.

Das angekündigte Tempo-100-System soll in den KISTI-6-Cluster eingebunden werden, den größten Hochleistungsrechner des Landes. IonQ zufolge entsteht damit erstmals in Korea eine direkte Verknüpfung von Quantencomputing mit klassischer HPC-Infrastruktur vor Ort. Über eine abgesicherte Private-Cloud-Umgebung sollen Forscher, Hochschulen und Unternehmen in Südkorea Zugriff auf das System erhalten.

KISTI verantwortet Plattform und Betrieb

KISTI soll laut Mitteilung den Aufbau und den Betrieb einer Forschungsplattform für Quantencomputing steuern, die sowohl akademische als auch kommerzielle Anwendungen adressiert. Das Institut hat IonQ dabei als primären Technologiepartner ausgewählt. Als weiterer Beteiligter wird Megazone Cloud genannt, ein südkoreanischer Anbieter für Cloud-Dienste und Infrastruktur.

Die Kooperation fügt sich in IonQs Ausbau der Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum ein. In Japan arbeitet das Unternehmen mit AIST und Toyota Tsusho zusammen. In Südkorea bestehen bereits Verbindungen zu SK Telecom, Hyundai Motor Company und Intellian Technologies sowie zu akademischen Partnern wie der Seoul National University und der Sungkyunkwan University.

Asien-Ausbau als strategischer Schwerpunkt

Der Vorstoß unterstreicht, dass IonQ neben der Technologieentwicklung stärker auf die Einbettung seiner Systeme in bestehende Recheninfrastrukturen setzt. Offen bleibt jedoch, wie schnell sich aus solchen Partnerschaften konkrete kommerzielle Erträge ableiten lassen.

Für Investoren dürfte entscheidend sein, wann und in welchem Umfang sich die Kooperationen in messbaren Umsätzen niederschlagen. Die Bewertung von IonQ spiegelt hohe Erwartungen an den Quantencomputing-Markt wider – ob die angekündigten Projekte diese Erwartungen kurzfristig stützen können, ist derzeit schwer zu beurteilen.

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