Dienstag war ein guter Tag für IonQ-Aktionäre. Die Aktie des Quantencomputing-Unternehmens legte rund 14 Prozent zu, nachdem bekannt wurde, dass IonQ einen Vertrag im DARPA-Programm HARQ erhalten hat. HARQ steht für Heterogeneous Architectures for Quantum, und wer jetzt denkt, das klingt nach viel Bürokratie und wenig Substanz, liegt wohl falsch.
Was DARPA hier eigentlich will
Die US-Verteidigungsforschungsbehörde DARPA verfolgt mit HARQ ein ziemlich ambitioniertes Ziel: verschiedene Typen von Quantencomputern miteinander zu vernetzen. Trapped Ions, neutrale Atome, supraleitende Qubits. Jede Technologie hat ihre Stärken, keine ist allein die Antwort. IonQ soll nun genau die Verbindungstechnik entwickeln, die solche unterschiedlichen Systeme zusammenbringt, über Hochgeschwindigkeits-Interconnects und Fortschritte in der photonischen Integration.
Das ist kein kleines Forschungsprojekt am Rand. Wer die Vernetzungsarchitektur für hybride Quantensysteme baut, sitzt an einer zentralen Stelle der gesamten Infrastruktur.
IonQ Aktie Chart
De Masi redet von Rückgrat
IonQ-Chef Niccolo de Masi formulierte es entsprechend großspurig: Man freue sich auf die Zusammenarbeit mit DARPA, um durch die Entwicklung einer Quantenplattform die nationale Sicherheit zu stärken, die als „Backbone“ für die Vernetzung und Skalierung von Quantensystemen dienen könne. Für öffentliche und private Anwendungen gleichermaßen.
Backbone. Rückgrat. Das Wort sagt eigentlich alles über den Anspruch, den IonQ hier formuliert. Ob der Markt das auf Dauer honoriert, steht auf einem anderen Blatt. Denn 14 Prozent an einem Tag für einen Regierungsvertrag, dessen Volumen nicht einmal genannt wurde, ist schon eine sportliche Reaktion.
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