Die US-Regierung will massiv in Quantencomputing investieren. Ein Bericht über ein milliardenschweres Förderprogramm hat die gesamte Branche in Wallung versetzt — auch wenn IonQ nicht zu den direkten Empfängern gehört.
Das US-Handelsministerium plant offenbar ein Fördervolumen von zwei Milliarden Dollar für den Quantensektor. Beteiligt sind neun Unternehmen, an denen der Staat Anteile nimmt. IonQ ist nicht dabei.
Trotzdem reagierten die Märkte positiv. Das Handelsvolumen von IonQ schnellte auf 57,7 Millionen Aktien. Das sind etwa 103 Prozent mehr als der Drei-Monats-Durchschnitt. Marktteilnehmer werten die Initiative als strategisches Signal. Der Staat zeigt: Quantentechnologie ist systemrelevant.
Analysten: IonQ liefert
Die Wall Street hat zuletzt positive Signale gesendet. Wedbush hob das Kursziel auf 75 Dollar an und bleibt bei „Outperform“. Jefferies senkte das Kursziel von 90 auf 85 Dollar, hält aber an „Buy“ fest.
Morgan Stanley lobt IonQ für die konstante Entwicklung. Das Unternehmen hat seine eigenen Umsatzprognosen vier Quartale in Folge übertroffen. Zudem arbeitet IonQ auf einen Meilenstein hin: ein 256-Qubit-System, das bis Ende des Jahres demonstriert werden soll.
Operative Fortschritte parallel zum Förder-Rückenwind
IonQ erweitert seine Infrastruktur. In Boulder, Colorado, hat das Unternehmen ein neues Forschungs- und Chip-Testlabor eröffnet — auf über 2.000 Quadratmetern. Ziel: modernste Ionenfallen-Chips testen und die nächste System-Generation entwickeln.
Hinzu kommt die Aufnahme in das DARPA-HARQ-Programm. Es geht um modulare Quantencomputer und skalierbare Netzwerkarchitekturen. Parallel verschiebt sich die Erlösstruktur. Inzwischen kommen rund 60 Prozent der Umsätze von kommerziellen Kunden, 35 Prozent aus dem Ausland.
Ausblick: Backlog muss sich in Cash verwandeln
Die Auftragsvorräte wachsen rasant. IonQ meldete einen Anstieg der verbleibenden Leistungsverpflichtungen um 554 Prozent auf 470 Millionen Dollar. Jetzt kommt es darauf an, diese Aufträge in tatsächliche Erlöse umzuwandeln.
Das Management positioniert IonQ als „Full-Stack“-Anbieter. Dazu gehören Fortschritte in Quantennetzwerken und Sensorik. Die hauseigenen Atomuhren sind bereits im Feldeinsatz. Die Kombination aus staatlicher Unterstützung und wachsenden Geschäftskontrakten bleibt der dominierende Erzählstrang für die volatile Aktie. Der nächste wichtige Termin: die Demonstration des 256-Qubit-Systems zum Jahresende.
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