Intuitive Surgical startet 2026 mit frischen Zulassungen für die Single‑Port‑(SP)‑Plattform und verstärktem institutionellem Interesse. Diese Kombination hat die Marktentwicklung zuletzt stabilisiert und die Stimmung gedreht. Wie nachhaltig ist dieses Momentum?
SP‑Plattform: Zulassungen und Volumen
Anfang Januar erhielt das Unternehmen die Zulassung für drei zusätzliche Indikationen der da Vinci SP‑Plattform. Kurz zuvor hatte Intuitive die US‑Zulassungsunterlagen für die nipple‑sparing Mastektomie und weitere Allgemeinchirurgie‑Indikationen eingereicht. Die Anzahl der SP‑Eingriffe stieg laut finalisierten Daten um rund 91 % im Jahresvergleich. Der Vorstand nennt die neuen Freigaben als Schlüssel, um die in Märkten wie Südkorea erfolgreiche Akzeptanz auch in den USA zu beschleunigen.
Institutionelle Käufe und Produkt‑Rollout
SEC‑Unterlagen zeigten, dass SteelPeak Wealth seine Position Anfang Januar um 28,7 % auf über 41.900 Aktien erhöhte. Diese Transaktion fügt sich in ein größeres Bild: Die Umstellung der installierten Basis auf die da Vinci 5‑Plattform verläuft zügig, neue Systemplatzierungen erreichen eine rund 90%ige Adoptionsrate für die da Vinci 5. Intuitive setzt damit weiter auf wiederkehrende Umsätze aus Instrumenten und Zubehör auf Basis von mehr als 10.800 installierten Systemen.
Trotz positiver Signale blieb der Kurs in der Freitagssitzung relativ stabil und schloss bei 561,98 USD (-0,77 %) in einer ruhigen Handelsphase. Im vergangenen Jahr legte die Aktie etwa 8 % zu und lag damit hinter dem S&P 500 zurück; als Gründe werden Budgetrestriktionen in Großbritannien und Deutschland sowie Preisdruck in China genannt. Wettbewerber wie Medtronic (Hugo, Freigaben in der Urologie) und Johnson & Johnson (Ottava) erhöhen zudem den Druck auf Margen.
Intuitive Surgical, Inc. Aktie Chart
Ausblick: J.P. Morgan und Q4‑Zahlen
Kurzfristig entscheiden zwei Termine über die weitere Richtung: Intuitive präsentiert auf der J.P. Morgan Healthcare Conference am 14. Januar um 9:00 Uhr PST. Am 22. Januar legt das Unternehmen nach Handelsende (1:30 Uhr PST) die Q4‑ und Jahreszahlen vor; der Analystenkonsens erwartet Umsätze von rund 2,61 Mrd. USD. Bestätigt das Management beschleunigtes Prozedurwachstum und einen klaren Zeitplan für den internationalen Rollout der da Vinci 5, wäre der Weg über den technischen Widerstand bei etwa 600 USD wahrscheinlicher. Bleiben die Aussagen verhalten, dürfte die Aktie in der aktuellen Konsolidierungszone verbleiben.
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